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Wiener Mittwochsgesellschaft des Handels

8. Wiener Mittwochsgesellschaft des Handels – Edition Alpbach am Mittwoch, den 28. August 2019 um 18.30 Uhr

Gastgeber und CEO von METRO Österreich, Xavier Plotitza lädt zur bereits dritten „Wiener Mittwochsgesellschaft des Handels – Edition Alpbach“ im Rahmen des European Forum Alpbach mit dem Thema „Freiheit und Sicherheit“ ein. Passend zum Thema des EFA wird METRO mit einem hochkarätigen Podium Fragestellungen zum "Konsumentenschutz im Spannungsfeld von Klimakrise und Digitalisierung“ diskutieren.

Schafft ein höherer Grad an Digitalisierung mehr Sicherheit für den Konsumenten? Was passiert dabei mit unserer Privatsphäre, wie gläsern sind wir schon? Wie weit kann/darf/muss Konsumentenschutz im Handel gehen? Was wollen die Konsumenten? Was kann der Handel tun? Braucht es angesichts der Klimawandels und der Lebensmittelsicherheit ein Umdenken in der Produktion und damit nur mehr regionale und Bio-Sortimente? Sind nachhaltige Geschäftsmodelle und Sortimente profitabel, was darf Nachhaltigkeit kosten? Ist es für ein Unternehmen „verwerflich“, Produkte im Sortiment zu haben, die eine weite Reise hinter sich haben? Müssen wir von jedem Produkt wissen, woher es kommt? Und schließlich: Was tut der Gesetzgeber bzw. was sollte er tun?

Die Diskussionsveranstaltung beginnt mit einer Keynote von Ernst Ulrich von Weizsäcker zum Thema „Digitalisierung muss nachhaltig werden. Wie kann die Politik dafür sorgen, dass Nachhaltigkeit profitabel wird?“

Seine Thesen:

  1. Kommerziell erfolgreich sind die Digital-Startups, die den Konsum von materiellen Waren steigern. Die zuweilen gehörte Phrase, Digitalisierung sei Klimaschutz ist Unsinn.
  2. Das gleiche Verdikt gilt für die Reisedistanzen der Waren. Warum ist denn Amazon so erfolgreich? Weil es die Verbindung zwischen Herstellern und Kunden dramatisch erleichtert hat.
  3. Zu einer Synergie zwischen Klimaschutz und Digitalisierung kann es erst kommen, wenn wir uns endlich politisch dazu durchringen, dass die Preise angenähert die ökologische Wahrheit sagen. Erstmal das aberwitzige Abkommen von Chicago (1944!) kündigen, welches die Besteuerung von internationalem Flugbenzin untersagt, und dann generell CO2-Ausstöße (in kleinen Schritten, aber auf viele Jahrzehnte gestreckt) jährlich immer teurer machen; die fiskalischen Einnahmen sollten (wie in der Schweiz) „pro Kopf“ ans Volk zurückgegeben werden.

Das Podium:

Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ehrenpräsident des Club of Rome, der auch die Key Note hält: „Digitalisierung muss nachhaltig werden. Wie kann die Politik dafür sorgen, dass Nachhaltigkeit profitabel wird?“

Elisabeth Köstinger, Stv. Klubobfrau (ÖVP); von 2009 bis 2017 Mitglied des Europäischen Parlaments; 2017 bis 2019 Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Andreas Tschas, Mitgründer des Pioneers Festivals und in der Start-Up-Szene weithin bekannt. 

Arno Wohlfahrter, Strategieberater der METRO AG zu Eco-Systemen insbesondere Nachhaltigkeit.

Moderation: Martina Salomon, Chefredakteurin der Tageszeitung „Kurier“




Das war die 7. Wiener Mittwochsgesellschaft des Handels "Teller statt Tonne"