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Wein aus der neuen Welt

Chile - Weinberge
Als  "Neue Welt" werden jene Regionen bezeichnet, die sich außerhalb der traditionellen Weinbaugebiete Europas und des Nahen Osten befinden.
Typisch für Weine aus der neuen Welt ist ein frischer, innovativer, weltgewandter Stil. Chile gilt innerhalb der Neuen Welt als bedeutende und ergiebige Quelle exzellenter Weine. Die Anbaubedingungen profitieren vom milden Klima und den Kontrasten von Meer und Anden. Carlos Gatica, Kellermeister bei Santa Rita, bringt es auf den Punkt: "Chile bietet die genau richtigen Voraussetzungen: Eine sympathische Mischung von Terrain und Temperaturen, nicht zu vergessen natürlich die Menschen, die hier leben, mit ihren Werten und ihrer Erfahrung."
Der Wein des Jahres ist geschaffen dafür, diese exzellenten Bedingungen erlebbar zu machen.

TERROIR 

  • Chilenisches Terroir 

Chilenischer Wein gedeiht in anspruchsvollen Lagen, wobei jedes Milieu den Charakter der Trauben unterschiedlich prägt.
Insgesamt bietet das einzigartige chilenische Terroir hervorragende Bedingungen für die Entwicklung des Weines. Die Trauben für den Wein des Jahres - Cavanza - wurden in den Rapel and Aconcagua Valleys geerntet.

  • Santa Ritas Böden

Die Weingärten des Weingutes Santa Rita liegen im Bereich der küstennahen Gebirge und am Fuße der Anden und werden von unterschiedlichen Böden und klimatischen Einflüssen geprägt. Während an den Hängen der Anden-Ausläufer Schluffboden vorherrscht, ist die Erde im Bereich der Küste älter, schwerer. Hier bieten reine Schluff- und Tonböden fantastische Voraussetzungen für die Entwicklung der Trauben. Die lästige Reblaus, eine weitverbreitete Bedrohung des Weinbaus, hat Chile glücklicherweise verschont.

  • Die Landschaft Chiles

Terroir in Chile

Chilenisches Klima

  • Ideale Voraussetzungen für den Wein

Unter dem Einfluss eines warmen Klimas herrschen in der zentralen Region Chiles Temperaturen vor, die für das Wachstum von Weißwein und Rotwein ideal sind.

  • Sortenreine Spitzenweine

Im Bereich der küstennahen Gebirge sorgen kühlere Seewinde für jene idealen Bedinungen, die sortenreine weiße Weine zum Reifen benötigen. Hingegen fühlen sich die Trauben des Cabernet Sauvignon bei etwas wärmeren Temperaturen so richtig wohl. Das Küstengebirge dient als Puffer zwischen der künstennahen Zone und den Anden. In dieser begünstigten Region mit ihren milden Temperaturen herrschen Spitzenbedingungen für sortenreine Rotweine. Davon profitiert auch der Cavanza Rosé, der aus den Trauben des Cabernet Sauvignon und des Syrah gekeltert wird.

  • Reife Trauben

Reife Trauben - Das Klima

INTERVIEW MIT CARLOS GATICA: CHILE BIETET IDEALE BEDINGUNGEN FÜR DEN WEINBAU

METRO:
Inwiefern beeinflussen die chilenische Natur und die Landschaft das Wachstum und die Qualität der hier kultivierten Weine?
Carlos Gatica:
Im Prinzip fühlt sich der Wein in tropischen Klimaregionen sehr wohl. Die Reben wachsen, gedeihen, produzieren Früchte. Und wenn sie das in unterschiedlichen Umgebungen tun, verhalten sie sich unterschiedlich. Das ist der wichtigste Punkt. In einem größeren Zusammenhang bedeutet das, dass jede einzelne Situation den Wein ganz individuellen Rahmenbedingungen aussetzt. Das Wachstum verläuft anders, die Seitenäste werden unterschiedlich lang, das Sonnenlicht fällt unterschiedlich ein. Grundwasser, Regen, die Größe des Wurzelstocks - am Schluss kommt man beim Terroir an, das einzigartige Bedingungen schafft. Und daraus ergibt sich eine enorme Geschmacks- und Aromenvielfalt.
METRO:
Ist der Wein eine sehr sensible Pflanze?
 
Carlos Gatica:
Weinreben sind sehr rustikale Pflanzen. Wenn man Weinpflanzen einer Belastungssituation aussetzt, während der sie ihre besten Trauben hervorbringen, und man das Wachstum während der Wachstumsphase begrenzen kann, dann führt das zu charakteristischen Ernten, die nur noch vom Sonne und Regen abhängen.
METRO:
Wie stellen Sie fest, welche Böden für das Wachstum des Weines optimal sind?
Carlos Gatica:
Zunächst benötigt man karge Böden, die dazu beitragen, das Größenwachstum der Pflanze zu regulieren. In Chile findet man solche Böden an den Ausläufern der Anden und am Küstengebirge. Nachdem man die ideale Fläche gefunden hat, muss man die klimatischen Bedingungen festlegen. Für Weißwein findet man diese idealerweise in Richtung des Pazifik, wo Aromen und Säure im Wein dank der kühleren Luft perfekt ausbalanciert werden. Geht es um die Rotweinsorten, so bewegt man sich in Richtung der Anden, wo das Klima milder ist. Zu berücksichtigen ist natürlich auch die jeweilige Regenmenge, wie auch die Wetterverhältnisse insgesamt darüber entscheiden, ob der Reifungsprozess rechtzeitig bis zur Ernte abgeschlosssen ist.
METRO:
Was können Sie über den Boden und das Terroir sagen, wenn Sie chilenischen Wein verkosten?
Carlos Gatica:
Wenn man viele Weine verkostet, dann hat man zumindest so viel Erfahrung, dass man etwas über den Bodentyp sagen kann. Sonnenverwöhnte Erde tendiert dazu, kräftige, aber weniger konzentrierte Weine hervorzubringen. Auf schlichten Böden gedeihen konzentriertere Weine. Starke Sonnenbestrahlung kann dazu führen, dass die Aromen ein wenig "verbrennen". Ein gut trainierter Gaumen erkennt die Umgebung, in der die Trauben gereift sind. Wichtig ist  es auch zu wissen, wie lange man einen Wein lagern kann. Der Cavanza Cabernet Sauvignon zum Beispiel hat ein Reifepotenzial von drei bis fünf Jahren.

METRO:
Könnten Sie sagen, dass man Chile richtig herausschmeckt?

Carlos Gatica:
Davon bin ich überzeugt.

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