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Die Edelkastanie oder auch Maroni ist ein kulinarischer Schatz mit viel Geschichte: Der Baum gehört zu den ältesten Nutzpflanzen und erlebt gerade als aromatisches Herzstück der herzhaften Küche eine wahre Renaissance. Als wunderbar exotische Ergänzung verhelfen die rotbraunen Früchte Wildschwein, Truthahn, Gans & Co. zu voller Größe.

Sie lieben Maroni und wollen Ihre Gäste mit heißen Edelkastanien oder köstlichen Maroni-Delikatessen verwöhnen? Immer frische Ware bester geprüfter Qualität finden Sie selbstverständlich rechtzeitig zur Maroni-Saison in den METRO Großmärkten! Es ist Zeit, den Maroni-Ofen anzuheizen...




Wertvolles Nahrungsmittel

Maroni - Wertvolles Nahrungsmittel

Ihre Ursprünge hat die edle Nussfrucht in Kleinasien. Schon seit der Steinzeit weiß man um ihren Wert als Nahrungsmittel. Zur Zeit des antiken Griechenlands brach sie aus ihrer altbekannten Rolle aus, um sich auch in der Heilkunde einen Namen zu machen: Man verwendete sie bei Fieber und Husten.

Damals wie heute sind Asien – vor allem China, Japan und Südkorea – und der Mittelmeerraum von Spanien und Italien bis zur Türkei die wichtigsten Anbaugebiete für die Kastanie. Und in den entsprechenden Landesküchen spielt sie eine besonders große Rolle.

Gut verträglich bei Gluten-Unverträglichkeit

Die Esskastanie ist reich an Stärke, enthält dabei aber keinerlei Gluten. Dank ihrer Nährstoffzusammensetzung ist die Esskastanie eine ebenso vollwertige, jedoch sehr viel verträglichere Beilage als Kartoffeln oder Getreideprodukte.

Das Mehl der Esskastanie ist der perfekte Getreideersatz bei Zöliakie und ermöglicht eine ausgewogene, glutenfreie Ernährung.

Menschen mit einer entsprechenden Unverträglichkeit können auf Produkte auf Basis von Edelkastanienmehl zurückgreifen und müssen so nicht auf Produkte wie Pasta, Brot oder Polenta verzichten.

Maroni - Gut verträglich bei Gluten-Unverträglichkeit

Geschmack kommt von innen

Maroni - Geschmack kommt von innen

Die Nuss liegt geschützt hinter einer stacheligen, lederartigen Hülle, die sich bei Reife der Früchte öffnet und von allein vom Baum löst. Das Fruchtfleisch ist von einer dünnen, bitteren Haut bedeckt. Um die Kastanie zu genießen, wird sie ebenso wie die holzige Schale vor dem Verzehr entfernt.

Geringe Unterschiede zwischen verschiedenen Sorten gibt es bei Größe, Farbe und der Ausprägung des Aromas. Zudem lösen sich einige Sorten nicht eigenständig von ihren Ästen und müssen gepflückt werden.

Kastanienbäume können eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen und bevorzugen sandige Böden.


Heiße Glücksbringer

Roh schmecken Esskastanien unangenehm mehlig-herb und gelten als ungenießbar. Sie brauchen Hitze, um ihr charakteristisches nussig-süßes Aroma zu entwickeln. Denn nur so wandelt sich die in den Kastanien enthaltene Stärke in Zucker um und wie werden süß: eine Tatsache, die sie schon bei Kindern sehr beliebt machen.

Bevor es aber ans Zubereiten und Erhitzen geht, wird die Schale an der Spitze kreuzweise eingeritzt. Nur so lässt sich verhindern, dass die Kastanien beim Garen regelrecht explodieren, denn im Innern der Frucht baut sich ein starker Druck auf. Dann werden die Kastanien in Salzwasser gekocht, im Ofen oder in einer speziellen Maronenpfanne mit Löchern über offenem Feuer oder auf der Herdplatte geröstet. Sind sie fertig gegart, platzt die Schale an der Schnittstelle auf und kann leicht abgelöst werden.

Maroni - Heiße Glücksbringer

So schmeckt der Herbst

Maroni - So schmeckt der Herbst

Das wunderbar intensive Aroma macht Kastanien zu harmonischen Begleitern von Wild und Geflügel in allen Variationen – sei es als Beilage oder exotische Füllung zu Truthahn, Wildschwein, Gans oder Hase.

Daneben eignen sich die Früchte für eine Vielzahl anderer Gerichte wie für Suppen und Saucen, Pürees und Salate, Gnocchi und Risotto. Auch als Fingerfood zu Käse und Wein oder als Bestandteil von würzigem Bier, Likör oder Honig sorgen sie für Begeisterung. Willkommen in der kreativen Herbstküche!


Star in der Dessertküche

In der Welt der Süßspeisen kennt und schätzt man die edle Esskastanie seit langem. Mit dem intensiven, nussig-süßen Aroma lassen sich unterschiedlichste Dessertträume kreieren: von erfrischender Eiscreme über gehaltvolle Kuchen und Torten bis hin zu luftigen Soufflés.

Soll es eine Nachspeise mit Kastanien sein, gibt es dazu grundsätzlich drei Herangehensweisen: Sie entstehen entweder auf der Grundlage von Kastanienmehl, auf Basis von Kastanienpüree – oder die Kastanien werden gleich im Ganzen verwendet.

Wo das Kastanienmehl gefragt ist, werden die Nussfrüchte zunächst getrocknet und geröstet – denn Hitze ist die Voraussetzung dafür, ihnen ihr charakteristisches Aroma zu entlocken – und schließlich gemahlen.

Mit diesem Mehl lassen sich dann Kuchen, Pfannkuchen oder süße Brote herstellen. So können Sie außergewöhnliche und dazu noch besonders gut verträgliche Versionen traditioneller Backwaren herstellen oder gleich ganz eigene, individuelle Kreationen entwickeln.

Maroni - Star in der Dessertküche

Cremige Köstlichkeiten aus Püree

Maroni - Cremige Köstlichkeiten aus Püree

Um ein Kastanienpüree herzustellen, kocht und schält man die Früchte zuerst. Dann können sie – je nach Rezept – mit verschiedenen Zutaten püriert werden. Die süße Crème ist nicht nur in Österreich sehr beliebt, wo man sie gerne zu einem köstlichen Kastanienreis verarbeitet, sondern auch im Süden Frankreichs und in Ungarn. Kastanienpüree lässt sich pur genießen oder zu Köstlichkeiten wie Eiscreme und Parfait, Marmelade, Torte oder Soufflé weiterverarbeiten.

Die Schweizerische Küche kennt die österreichische Spezialität Kastanienreis unter der Bezeichnung Vermicelles. Dafür werden pürierte Kastanien mit Zucker, Vanille, Butter und Kirschwasser vermischt, so dass sich eine zähe Masse ergibt.

Sie wird durch eine gelochte Presse gegeben, so dass lange Fäden – die fast aussehen wie gekochte Spaghetti – entstehen. Vermicelles isst man pur, mit Vanilleeis, geschlagener Sahne oder Meringue.


Marron glacés - edle Delikatesse

Schließlich lässt sich auch die ganze Frucht zu einem feinen Dessert verwandeln. So lässt schon der Name „Marrons glacés“ Liebhaber von Süßigkeiten vor allem in Frankreich und Italien mit der Zunge schnalzen. Beide Länder reklamieren für sich, die süße Kostbarkeit im 15. oder 16. Jahrhundert erfunden zu haben.

Das Prinzip ist das des Kandierens: Gekochte Kastanien werden in mehreren Durchgängen immer wieder in warme Zuckerlösung gegeben oder damit übergossen. Dann trocknen sie, bis sie kaum noch Wasser, dafür aber jede Menge Zucker enthalten und von einer festen Zuckerkruste umhüllt sind.

Marrons glacés isst man pur, sie bilden aber auch eine hervorragende Dekoration für andere Desserts.

Marron glacés - edle Delikatesse

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