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Vorhang auf für den Grand Vert

Neue Marke aus traditionsreichem Haus: Mayer – der Wein.
Am Nussböckgut, einem traditionsreichen Landgut in Leonding, kitzeln die ersten Sonnenstrahlen die Bewohner wach. Draußen am Feld herrscht bereits geschäftiges Treiben: Der knackige Grand Vert, der sich übermütig nach der Sonne reckt, wird gestochen. Mittags liegt der frische Grünspargel schon duftend am Teller der Genießer.

700 Jahre Geschichte

Das Nussböckgut im Zentralraum von Oberösterreich wurde 1323 erstmals urkundlich erwähnt. Das Anwesen dürfte noch weit älter sein und auf germanische Siedler zurückgehen. Einst kümmerten sich hier mehrere Dutzend Bedienstete um Vieh und Frucht. Nach und nach wurde die manuelle Arbeitskraft durch die fortschreitende Mechanisierung verdrängt, die vielfältige Landwirtschaft wich einer Spezialisierung. Ein weiterer Strukturwandel wurde durch den Beitritt zur europäischen Union ausgelöst. Es galt, in der Landwirtschaft neue Akzente zu setzen. Da besann sich Ing. Karl Eugen Velechovsky einer geschichtlichen Episode: Um die Jahrhundertwende war im Hausgarten des Nussböckgutes bereits einmal Bleichspargel kultiviert worden, der jedoch in den Wirren des ersten Weltkrieges wieder verschwand.
700 Jahre Geschichte

Pionier in Sachen Grünspargel

Ing. Mag. Karl Ferdinand Velechovsky und seiner Gattin Beatrix
1987 wurde am Nussböckgut der erste Grünspargel geerntet, den Ing. Velechovsky mit seiner Frau Andrea direkt ab Hof vermarktete. Seither setzt die Familie konsequent auf Grünspargel, der ausschließlich in der Genuss Region Leondinger Grünspargel rund um das Gut wächst und am kurzen Wege in die METRO Großmärkte geliefert wird. Seit 2013 liegen die Geschicke des Traditionsbetriebes in den Händen von Ing. Mag. Karl Ferdinand Velechovsky und seiner Gattin Beatrix (Foto).

Das Geheimnis des Grand Vert

Die tiefgründigen Lössböden und die Südhang-Lage verleihen dem tief wurzelnden Grand Vert – so heißt der edle Spargel vom Nussböckgut – einen enormen Nährstoffgehalt und einen sehr angenehmen Geschmack. Die Familie Velechovsky arbeitet extensiv, gönnt dem Spargel große Reihenabstände und viel Platz. Gedüngt wird kaum, was den Spargel dabei unterstützt, sich die Nährstoffe selbst zu suchen. Der Grand Vert wächst gemächlich, wodurch er viele wertvolle Inhaltsstoffe aufnehmen und einen intensiven Geschmack entwickeln kann. Im Gegensatz zum Bleichspargel bildet der Grünspargel Chlorophyll aus und andere wertvolle sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.
Das Geheimnis des Grand Vert

„Wir verwenden ganz eigene, alte Sorten, die extra rückgezüchtet wurden. Diese Sorten weisen wieder die Merkmale der Urpflanze auf. Das macht den Grünspargel so besonders wertvoll.“

Karl Ferdinand Velechovsky

Ein anspruchsvolles Gemüse

Ein anspruchsvolles Gemüse
Der Grüne Spargel mag es am Feld nicht zu nass, er mag es nicht zu trocken. Verzichtet man weitgehend auf Chemieeinsatz, so ist viel Handarbeit erforderlich. Jede einzelne Stange wird fürsorglich gepflegt und im Zuge der Ernte händisch gestochen, danach wird der Spargel gewaschen, sortiert und vom Feld in den Kühlraum gebracht. „Das ist der Vorteil, wenn man lokal produzieren kann: Wir ernten den Spargel in der Früh und zu Mittag liegt er schon in der Gastronomie am Teller des Gastes!“, freut sich Karl Ferdinand Velechovsky. Die Spargelernte beginnt am Nussböckgut Mitte April und dauert ungefähr bis Ende Juni – ein typischer Lostag ist der 24. Juni, der Johannistag.

„Die Herausforderung ist, dass wir es schaffen, um 5 Uhr den Spargel zu stechen und zwischen 6 und 7 Uhr an METRO zu liefern. Wir verbürgen uns dafür, dass der Spargel immer frisch ist, wenn wir ihn liefern.“

Karl Ferdinand Velechovsky

Von Feinschmeckern geschätzt

Im rohen Zustand erinnert der Grand Vert an Zuckererbsen. Er ist außergewöhnlich zart und niemals holzig, sondern reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Feinschmecker schätzen den Leondinger Grünspargel wegen seines zarten und milden Geschmacks, seiner Spitzenqualität und wegen seiner besonders ausgewählten Sortierung. Spargelschlemmen gilt als sinnlicher Genuss. Die grünen Stangen sind gesund, schmecken köstlich und können vielseitig zubereitet werden.

„ Unser Grünspargel hat einen unverwechselbaren Charakter und ein außergewöhnliches Aroma.“

Karl Ferdinand Velechovsky
Von Feinschmeckern geschätzt

10 gute Gründe, Spargel zu essen

10 gute Gründe, Spargel zu essen
1. Spargel regt die Nierentätigkeit an, er entwässert und entsäuert. 
2. Spargel stärkt die Nerven. 
3. Spargel wirkt zellverjüngend, fördert die Blutbildung und die Sauerstoffversorgung. 
4. Spargel kräftigt die Schleimhäute im Körper. 
5. Spargel aktiviert den Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. 
6. Spargel wirkt gegen Darmträgheit und Verstopfung. 
7. Spargel aktiviert das Zellwachstum und stärkt Haut, Haare und Bindegewebe. 
8. Spargel hilft bei Gedächtnisschwäche und Konzentrationsmangel. 
9. Spargel hilft bei Sehschwäche und Nachtblindheit. 
10. Spargel gilt als Aphrodisiakum.
 

Rezepttipp: Grand Vert Bruschetta

Zutaten: 

  • 500 g Grand Vert
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Balsamico Essig
  • Basilikum
  • 100 g geriebener Käse
  • Baguette oder Ciabatta
 
Rezepttipp: Grand Vert Bruschetta

Zubereitung:
Grand Vert in sehr dünne Scheiben schneiden (2 mm) und in eine Schale geben. Gepresste Knoblauchzehe, Olivenöl und einen Schuss Balsamico Essig dazugeben und gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum abschmecken. Das Baguette in ein bis zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Grand Vert-Masse auf den Brotscheiben verteilen und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Im Backrohr bei Heißluft bei ca. 190°C acht bis zehn Minuten lang knusprig überbacken.

 

Tipp: Auf der Website des Nussböckguts kann man Rezeptfolder mit vielen weiteren Spargel-Ideen downloaden. 

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