Weingut Herzinger: Äpfel, Wein und Brände

Weingut Herzinger bei METRO


Bis ins 17. Jahrhundert geht die Hauschronik des Weingutes Herzinger in Nußdorf an der Traisen zurück. Neben dem Weinbau und den Obstkulturen spielt seit Beginn des 19. Jahrhunderts auch die Schnapsbrennerei eine wichtige Rolle.

Aus der ehemals für Österreich typischen gemischten Landwirtschaft entwickelte sich ein spezialisierter Betrieb, der für seine hochqualitativen Weine, Destillate, Liköre und Obstprodukte bekannt ist.

Als Regionah-Partner beliefert die Familie Herzinger den METRO Großmarkt St. Pölten mit verschiedenen Sorten Grüner Veltliner, Riesling, einem Rosé und der Cuvée "Credo", darunter einige Traisental DAC Weine. Erhältlich sind bei METRO auch einige der hervorragenden Herzinger-Brände, knackige Äpfel (Gala, Elstar und Jonagold) sowie fruchtige Marmeladen.


"Wir sind ein naturverbundenes Weingut mit landwirtschaftlichen Wurzeln, das über viele Generationen aufgebaut und erhalten wurde."

Andreas Herzinger

Erlesene Destillate und Konfitüren

Andreas Herzingers Vater Reinhard verhalf der hauseigenen Destillerie zu einem wahren Höhenflug. Die Schnäpse aus dem Hause Herzinger begeistern die Tester mit feinfruchtiger Stilistik und einem milden Abgang. Stolz darf die Familie auf eine Vielzahl hoher Auszeichnungen sein, die mit dem Marillenbrand, dem Himbeerbrand und der Williamsbirne errungen wurden. Der Herzinger-Vogelbeerbrand wurde mit dem Ehrenpreis der Deutschen Kleinbrenner ausgezeichnet.

 

Ein Geheimtipp sind die köstlichen Marmeladen aus dem Hause Herzinger: Neben fruchtiger Marillen- und aromatischer Himbeermarmelade ist die Dirndlmarmelade eine gesuchte Rarität. Hergestellt wird die erfrischend säuerliche Marmelade aus Früchten, die von eigens angebauten Dirndlbäumen geerntet werden. Generell versucht die Familie Herzinger, alte Obstsorten zu erhalten. Im Obstgarten gedeihen daher neben den im Trend liegenden Apfelsorten auch Vogelbeeren, Holunder, Nagowitzbirnen und Bohnäpfel.

"Die vielen Preise, die wir für unsere Brände erhalten haben, zeigen eindeutig, dass das Arbeiten im Einklang mit der Natur und unser Qualitätsstreben immer wieder Früchte trägt."

Andreas Herzinger

Chili-Sauce im Marmeladeglas

Neben dem sich rapide entwickelnden Startup arbeitete Richard Fohringer noch in einem 40-Stunden-Job als Qualitätsmanager. Die Bahnfahrten von Wien hinaus zum Chili-Acker nutzte er für geschäftliche Telefonate, fürs Marketing und fürs Webdesign - die Fireland Foods Website hat er selbst gestaltet.

Was macht man aus den reifen Chilischoten? Der studierte Ernährungswissenschaftler und Lebensmitteltechnologe, ein begeisterter Hobby-Koch mit einem Faible fürs Scharfe, begann zu experimentieren und schuf eine süßsaure Chili-Sauce, die er in Marmeladegläser abfüllte und verschenkte.

Der Zufall wollte es, dass eines der Gläser in die Hand eines Feinkostladen-Besitzers gelangte, er nach Nachschub verlangte. Stolz über das außergewöhnliche Produkt, schwärmte der Händler gegenüber dem Kochmagazin Gusto vom Geschmack der Chili-Sauce und löste damit einen Boom aus.

Die Produktpalette reicht heute von milden bis echt höllischen Produkte, von Pasten und Chili-Saucen über Grill-Saucen bis hin zu Gewürzmischungen und anderen feurigen Spezialitäten.

Vom Angestellten zum Unternehmer

Von 2009 bis 2011 unterzog sich Richard Fohringer einer behutsamen Metamorphose vom Angestellten zum Unternehmer. Aus der landwirtschaftlichen Direktvermarktung entstand der Gewerbebetrieb Fireland Foods in Ruprechtshofen. 2016 wurde ein Schaubetrieb in St. Pölten eröffnet, der den begeisterten Besuchern täglich von Montag bis Samstag Einblicke in das Wesen der Chilischote gibt - vom Feld bis in die Flasche!

Von der Chili-Sauce zum Thema Barbecue ist es nur ein kleiner Schritt. Mit seinem Team ist Richard Fohringer zweifacher Grill-Staatsmeister, er bietet Grillkurse an und denkt darüber nach, ein eigenes BBQ Restaurant zu eröffnen.

Weingut Herzinger bei METRO
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