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Fällt auf, schmeckt anders – Die Wilhelmsburger HOF-Lieferanten haben mit ihren Milchprodukten eine Nische besetzt.

Wilhelmsburger HOF-Lieferant

Wir schreiben das Jahr 1995. Österreich wird Teil der Europäischen Union. Zwei Familien wollen ihren eigenen Weg gehen und gründen die Bauerngemeinschaft „Wilhelmsburger Hoflieferanten“. Vier weitere kleinstrukturierte Milchwirtschaftsbetriebe schlossen sich an. Und heute? Mit Herz, Hirn und Humor ist bereits die nächste Generation am Werk und beliefert METRO mit genüsslich produziertem Joghurt, Bröseltopfen und Frischkäsebällchen in Kräutern.


Miteinander und Füreinander

Zehn Jahre war Johannes Bertl gerade alt, als seine Eltern Antonia und Franz Bertl gemeinsam mit der Familie Graßmann die Wilhelmsburger Hoflieferanten gründeten. Heute veredelt er selbst als Geschäftsführer der Bauerngemeinschaft und ausgebildeter Käsemeister die Milch der Bauern zu feinsten Käsekreationen. Seine Frau Bettina hat er bei einem Hoffest bei seinem Freund Robert Strohmaier in Korning bei Hafnerbach kennengelernt. Der Bio-Erdbeerbauer Robert Strohmaier beliefert die Hoflieferanten mit sonnengereiften Erdbeeren für das Erdbeerjoghurt aus naturbelassener Frischmilch. 30% weniger Kristallzucker brauchen die Hoflieferanten für dieses Joghurt, weil die Erdbeeren so herrlich süß und fruchtig schmecken. Zu den Hoflieferanten gehören heute die Familien Bertl, Graßmann, Stiefsohn, Zauner, Holzer und Leichtfried.

Die Familie

Kleine Strukturen pflegen

Familie Grassmann

Mindestens 150 Jahre ist jeder der Hoflieferanten-Betriebe alt. Seit Generationen betreiben die Familien hier in Wilhelmsburg im niederösterreichischen Mostviertel Ackerbau und Viehwirtschaft. Bei ihnen findet man noch das, was vielerorts bereits verloren zu gehen droht: Kleinstrukturierte Landwirtschaften, liebevoll gepflegt, dem Wohlergehen von Mensch und Tier gleichermaßen verpflichtet. Die Hoflieferanten tun ihre Arbeit mit Respekt vor der Natur und der Umwelt. Sie bringen den Mist der Tiere als natürlichen Dünger wieder in den Boden ein, um einen Kreislauf zu erhalten.

Sie füttern die Kühe und Ziegen umsichtig mit Gras und Mais aus eigenem Anbau, ergänzt durch Getreide-Schrot von österreichischen Bauernhöfen. Sie zeigen das, was sie tun, gerne her. Weil sie nichts zu verstecken haben.

„Das Milchhandwerk ist für uns ganz wesentlich.“

Johannes Bertl

Mit der Hofmolkerei eine Nische besetzt

In der Hofmolkerei werden viele Arbeitsschritte händisch erledigt, zum Beispiel das Abfüllen des Bröseltopfens. „Wir stellen Produkte her, die eine große Molkerei so gar nicht produzieren könnte“, sagt Johannes Bertl. Er gibt den Produkten Zeit zum Reifen. „20 Stunden braucht es, bis die Milch zum fertigen Topfen geworden ist. In dieser Zeit kann sich ein ganz anderer Geschmack entfalten“, erklärt der Fachmann. Mit ihrem Naturjoghurt wurden die Hoflieferanten 2017 zum Fallstaff-Testsieger gekürt. Die Jury war vom milchig-rahmigen Aroma und dem ausgewogenen Geschmack des regionalen Produkts begeistert.

Zugleich ist es den Hoflieferanten wichtig, jenes bäuerliche Wissen, das sie von den Eltern, Großeltern und Urgroßeltern in die Wiege gelegt bekamen, an die nächste Generation und die Lehrlinge in der Hofmolkerei weiterzugeben. Die Hofmolkerei ist eine Gemeinschaftsanlage, die 20 Mitarbeitern wertvolle Arbeitsplätze bietet. Auch die Landwirte selbst packen mit an und helfen zum Beispiel beim Abfüllen der Produkte mit.

Käserei

Wie wird der Käse gemacht?

Hofmolkerei und Käseschule

Alle METRO Kunden sind herzlich eingeladen, die Hofmolkerei und die Käseschule der Hoflieferanten zu besuchen. „Was man mit eigenen Augen gesehen hat, kann man viel besser verstehen“, sagt Johannes Bertl.

Selbst die Käseharfe zu schwingen und dem eigenen Käse beim Reifen zuzusehen, gibt ein Gefühl für den Stellenwert bäuerlicher Lebensmittel. In der Käseschule stehen das Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer lernen, wie Frischkäse hergestellt wird, kosten den Hoflieferanten-Käse bei einer entspannten Käsejause und dürfen, wenn die Käseschule vorüber ist, ihren eigenen Käse mit nach Hause nehmen!

Weitere Infos

„Das Wohlbefinden unserer Tiere liegt uns am Herzen. Sie sind ein wichtiger Teil unseres Lebens und daher achten wir besonders darauf, dass es ihnen gut geht.“

Johannes Bertl

Willkommen im 5* Kuhhotel

Mit dem 5* Kuhhotel haben die Wilhelmsburger Hoflieferanten einen hohen Standard für das Tierwohl geschaffen. Jeder Stern steht für eine besondere Ausstattung, die einen Beitrag dafür leistet, dass Stall und Weide zur Wellnessoase für Kühe wurden:

  • Laufstall
  • Wellnessbürste
  • Ganzjährig geöffnete Joggingweide
  • Chill-out-Area mit täglich frischem Stroh
  • Kreislaufwirtschaft
Willkommen im 5* Kuhhotel

Gefüttert werden die Tiere mit Gras, Heu und Kukuruz. Frischwasser-Stellen zur Selbstbedienung befinden sich in allen Bereichen des Stalls und der Weide – schließlich trinkt eine Kuh zwischen 80 und 150 Liter täglich. Das Fleckvieh, die Schwarzbunten und Red Holstein Kühe werden zweimal am Tag gemolken. Die Milch wird dann direkt in die Hofmolkerei gebracht und dort frisch verarbeitet, und zwar getrennt nach dem Bauernhof ihrer Herkunft. „So kann der Kunde jederzeit nachvollziehen, von welcher Bauernfamilie die Milch in seinem Produkt kommt“, bestätigt Johannes Bertl.

„Auf den Verpackungen unserer Produkte steht genau drauf, aus welchem Bauernhof die Milch stammt und woher die Früchte fürs Fruchtjoghurt kommen.“

Johannes Bertl