Wer hat es nicht gerne sauber? Ob grober Dreck der nicht weggeht oder einfach nur Streifen auf dem sonst sauberen Glas – damit der Haushalt leichter von der Hand geht, stehen uns verschiedene Produkte zur Seite. Wir zeigen Ihnen welches Reinigungsmittel wann zum Einsatz kommen sollte.


Allzweckreiniger

Sie eignen sich für alle harten Oberflächen – von Böden bis Fliesen. In erster Linie enthalten sie Tenside, die Schmutzpartikel binden. Dazu kommen Säuren und Alkalien, um Fett zu lösen. Lösemittel sorgen dafür, dass der Allzweckreiniger eine klar Optik behält. Und Duftstoffe – meist Zitrone – unterstützen das Gefühl von Frische.

Ceranfeldreiniger

Eingebrannte Essensreste müssen mit einem speziellen Putzmittel entfernt werden. Ceranfeldreiniger zählen zu den Scheuermitteln. Sie enthalten mineralische Körnchen, die meist aus Quarz- oder Marmormehl bestehen und für die mechanische Wirkung verantwortlich sind. Sie sind so fein wie bei Zahnpasta.

Glasreiniger

Glasreiniger enthalten nicht nur waschaktive Substanzen und Alkalien, sondern auch Alkohol. Er sorgt unter anderem dafür, dass sich auf den Scheiben fetthaltige Rückstände lösen, ohne dass dabei die Oberfläche angegriffen wird. Für ein streifenfreies Ergebnis wird der Glasreiniger am besten mit einem Mikrofasertuch aufgetragen.

Scheuermittel

Es ist der Kraftprotz unter den Reinigungsmitteln. Verantwortlich dafür sind neben den waschaktiven Substanzen Inhaltsstoffe wie Marmormehl, Kreide, Tonerde oder Bimsstein. Sie verstärken die Reinigungsleistung durch Abrasion, denn sie scheuern starken Schmutz einfach weg. Vorsicht ist bei empfindlichen Oberflächen geboten.

WC-Reiniger

Um Urinstein, Kalkablagerungen und andere Verschmutzungen zu entfernen, enthalten WC-Reiniger Säuren, etwas Salz-, Salpeter- oder Phosphorsäure. Ein weiterer Bestandteil sind mikrobiologische Reinigungsmittel, die Bakterien die Nahrungsgrundlage entziehen und sie so abtöten. Duftstoffe sorgen dagegen für ein frisches Gefühl.

Badreiniger

Sie sollen vor allem für hygienische Sauberkeit sorgen und dabei Kalkablagerungen verhindern. Deshalb sind Ameisen-, Amidosulfon-, Zitronen-, Milch-, Phosphor- oder Salzsäure hier der Hauptbestandteil. In richtiger Konzentration beseitigen sie kalkhaltige Verschmutzungen und desinfizieren zugleich. Organische Säuren sind biologisch gut abbaubar.

Geschirrspülmittel

Geschirrspülmittel enthalten je nach Produkt bis zu 40 Prozent Tenside. Das sind waschaktive Substanzen, die Schmutz in Mizellen (kugelförmige, molekulare Aggregate) binden und ihn schwebend im Wasser halten. So wird das Geschirr sauber. Fett ist mit Wasser alleine nicht zu beseitigen. Geschirrspülmittel müssen aufgrund des Hautkontakts ph-Neutral sein.

Möbelpolitur

Öle, Wachse und Silikone in organischen Lösungsmitteln – das sind im Prinzip die Inhaltsstoffe für Möbelpflegemittel. Diese Kombination sorgt dafür, dass das Holz gereinigt und zugleich gepflegt wird. Die Öle verleihen den Möbeln einen konstanten Glanz, ohne staubanziehend zu wirken. Das Reinigungsmittel ist heute auch als Spray erhältlich.

Teppichreiniger

Um aus nicht waschbaren Textilien Schmutz herauszubekommen, greifen die Hersteller in eine Trickkiste. Bei Produkten in Pulverform werden waschaktive Substanzen in Zellulose- oder Kunststoffmehl versteckt. Das Trägermaterial saugt den Schmutz aus dem Teppich. Schaumreiniger setzen hingegen auf stark schäumende anionische Tenside.