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Bio-Honig vom Imker: Ein sonnenverwöhnter Genuss im Einklang mit der Natur

Bio-Honig vom Imker: Ein sonnenverwöhnter Genuss im Einklang mit der Natur
Wenn die Bienen des Salzburger Bio-Imkers Gerhard Hinterhauser morgens aufwachen, hängt oft ein ganz anderer Blütenduft in der Luft als noch am Tag zuvor. Um ein Uhr morgens ist der Imker mit dem Bienen-Transporter losgefahren, um seine emsigen Mitarbeiterinnen dorthin zu bringen, wo es gerade am schönsten blüht: Zu den Akazien im Raum Amstetten, den Edelkastanien in der Steiermark oder ins Hochgebirge auf den Sölkpass, mitten ins satte Rot der Almrauschblüte.

Ein perfektes Team

Mit 12 Jahren entdeckte Gerhard Hinterhauser, inspiriert von seinem damaligen Schuldirektor, sein Interesse an der Imkerei. Dann wurde er Industriekaufmann, saß als Prokurist viel im Büro und betrieb die Honigernte nebenbei als Hobby. Knapp vor seinem 50. Geburtstag sattelte er dann völlig um: Er hängte seinen Job an den Nagel und machte sich als Imker vollberuflich selbstständig. Heute ist er einer von vielen österreichischen Imkern, aber einer der wenigen, die ausschließlich von der Imkerei leben.
Ein perfektes Team
Unterstützt wird er von 350 Bienenvölkern mit ebenso vielen Königinnen und mehr als 20 Millionen Arbeiterbienen. Und natürlich von seiner fleißigen Frau, seiner Tochter und seinem Sohn. Die Bio-Imkerei Hinterhauser ist ein perfekt eingespieltes Team!

Tapetenwechsel fürs Bienenvolk

Tapetenwechsel fürs Bienenvolk
Das Geheimnis der zehn bis elf unterschiedlichen Honigsorten aus der Bio-Imkerei Hinterhauser liegt in einem ganz besonderen Service, das der Imker seinen Bienenvölkern und damit den Genießern feinsten Bienenhonigs bietet: Er fährt kreuz und quer durch Österreich und stellt die Bienenstöcke dort auf, wo Bäume, Sträucher, Blumen, Kräuter und Gräser gerade am schönsten blühen.
Wenn die Vögel zu zwitschern beginnen und die Sonne aufgeht, schwärmen die Bienen aus, besuchen die Blüten in der Umgebung, sammeln Nektar und sorgen so nebenbei für die Befruchtung der Pflanzen. Ist die Blüte vorbei, werden den Bienenvölkern die verdeckelten Waben entnommen und der Honig geerntet. Die nach der Ernte 40 bis 45 Kilogramm schweren Bienenstöcke werden danach wieder verladen und an einen neuen Standort gebracht.

Mit moderner Technik live dabei.

Mittels elektronischer Funkwaage und Sensoren für die Witterungsverhältnisse weiß Gerhard Hinterhauser immer ganz genau darüber Bescheid, wie es seinen Bienen da draußen im Wald, im Hochgebirge oder am Wiesenrand geht. Die ans Smartphone oder auf den Computer gesendeten Daten informieren ihn über die Zu- oder Abnahme des Gewichts im Bienenstock, er weiß, ob die Bienen wegen Regens lieber zuhause bleiben und wann der letzte „Eintrag“ in den Stock stattgefunden hat. Zwei Tage danach ist der richtige Zeitpunkt, um die Bienen abzuholen und an einen neuen Standort zu bringen.

 

„Als Imker ist man immer mit der Natur beschäftigt."

Gerhard Hinterhauser
Mit moderner Technik live dabei.

Himbeeren, Lindenblüten, Buchweizen

Himbeeren, Lindenblüten, Buchweizen
Lang vorbei sind die Zeiten, als es ausschließlich den hellen Blütenhonig und den dunklen Waldhonig gab. Dank der regen Reisetätigkeit des Imkers stehen heute köstliche Spezialitäten im Honigregal, zum Beispiel der Berghimbeerhonig, für den Gerhard Hinterhauser einen riesigen Kahlschlag entdeckt hat, wo vor etlichen Jahren ein Sturm die Bäume gefällt hatte. Bald war der Berghang von Himbeeren überwuchert – zur Blütezeit ein Paradies für die Bienen

Neu im Sortiment ist der Buchweizenhonig, für den Gerhard Hinterhauser seine Bienenstöcke an einem Feld platzierte, wo ein Landwirt als Gründüngung Buchweizen gesät hatte. „Oft werde ich nach Lavendelhonig gefragt“, erzählt der Imker. „Ich kann aber nicht mit meinen Bienen bis nach Frankreich fahren und bei uns gibt es leider keine Lavendelfelder.“

Schade, aber inzwischen tröstet man sich gerne mit Lindenblütenhonig, Edelkastanienhonig oder Sonnenblumenhonig.

 

Naturprodukt in Handarbeit abgefüllt

Honig aus Österreich ist ein hochwertiges Produkt. „Wer Honig aus heimischen Imkereien kauft, unterstützt damit die österreichischen Landwirte und Imker“, betont Gerhard Hinterhauser. In Handarbeit füllen er und seine Familie den Honig ab, erhältlich ist das Naturprodukt in unterschiedlichen Gebinden zwischen einem Viertel Kilogramm und einem Kilogramm.
Naturprodukt in Handarbeit abgefüllt
Streng achtet Gerhard Hinterhauser auf die Bio-Qualität seines Honigs. Entscheidend ist dabei die Auswahl der Standorte, an denen er die Bienenstöcke aufstellt. „Wir fahren nur dorthin, wo keine chemischen Spritzmittel und kein Kunstdünger verwendet werden“, erklärt der Imker. 
Auch zum Bestäuben von Obstbäumen stellt er seine Bienenvölker nur dann zur Verfügung, wenn im Obstgarten keinerlei Chemie zum Einsatz kommt. „Meine Bienen würden mir leid tun!“, sagt Gerhard Hinterhauser.

 

„Regionalität steht hoch im Kurs. Viele Menschen wollen keine Ware aus fernen Ländern kaufen und zahlen auch ein paar Cent mehr, wenn das Produkt aus der Region kommt."

Gerhard Hinterhauser

Gesunde Bienen, glücklicher Imker

Gesunde Bienen, glücklicher Imker
Den Hinterhauser-Bienen geht es wirklich gut! Nicht nur, dass sie in ganz Österreich idyllische Plätzchen zu sehen bekommen, sie erfreuen sich auch bester Gesundheit. Rund um den Sitz der Imkerei in Dorfbeuern wird kein Ackerbau betrieben, was den Kontakt mit Spritzmitteln ausschließt. In der intakten Landschaft weiden Milchkühe. Stets ist für die sogenannte „Läppertracht“ gesorgt, ein mit den Jahreszeiten wechselndes Nahrungsangebot aus den Blüten unterschiedlicher Pflanzenarten, wie sie für naturbelassene Lebensräume typisch sind.
Unterschieden wird davon die „Massentracht“, große Felder oder Obstplantagen mit einheitlicher Bepflanzung. Im eigenen Betrieb verwendet Gerhard Hinterhauser selbstverständlich keinerlei Chemie. Statt mit Säure schützt er seine Bienen mit ätherischen Ölen vor der gefährlichen Varroa-Milbe. Eine schonende Methode, die sich seit Jahren bewährt.

Große Nachfrage nach Honigspezialitäten

Das Interesse am österreichischen Honig steigt. Flexibel reagiert Gerhard Hinterhauser auf die wachsende Nachfrage nach einzelnen Sorten – wird mehr Akazienhonig gewünscht, dann stellt er mehr Völker in die Akazienblüte, wird dunkler Waldhonig bevorzugt, so lässt er seine Bienen in den österreichischen Tannen- und Fichtenwäldern fliegen. Erfreulich findet der zertifizierte Imker, dass die Konsumenten heute sehr gut über den Honig, seine Vielfalt und seine gesundheitlichen Vorteile Bescheid wissen. Da macht es umso mehr Freude, wirklich gute Honigspezialitäten herzustellen!
Große Nachfrage nach Honigspezialitäten