Prickelndes Vergnügen: Champagner und Schaumweine

Es gibt immer einen Grund zum Feiern und großartige Schaumweine zu genießen! Mit ihrer eleganten Perlage krönen Prosecco, Sekt und Champagner jeden festlichen Anlass und veredeln die kleinen, alltäglichen Glücksmomente. Als Symbol purer Lebensfreude sind Schaumweine echte Alleskönner als Aperitif, in Cocktails und Bowlen und setzen als Begleitung zu Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts prickelnde Akzente.

Champagner und Schaumweine

Die Korken richtig knallen lassen 

Schaumwein öffnen

Schaumwein öffnen

Folie und Drahtkörbchen vorsichtig entfernen, dabei die Flasche möglichst ruhig halten. Den Korken mit einer Stoffserviette umfassen und langsam aus dem Flaschenhals drehen. Dabei das Kohlendioxid langsam entweichen lassen. Hält man die Flasche in einem Winkel von 45 Grad, wirkt weniger Druck auf den Korken ein. 
Schaumwein lagern

Schaumwein lagern

Schaumwein ist ein junges Getränk, das durchs Lagern selten an Qualität gewinnt. Empfohlen wird eine maximale Lagerdauer von zwei bis drei Jahren. Bei langer Lagerung verliert der Schaumwein seine Perlen. Am besten hält sich Schaumwein an einem dunklen, kühlen Ort, z.B. im Keller, wo die Flaschen stehend aufbewahrt werden.
Schaumwein genießen

Schaumwein genießen

In schönen Gläsern serviert – z.B. in einer Sektflöte oder einer Champagnerschale – ist edler Schaumwein ein Symbol für stilvolle Lebensfreude. Vom intimen Sektfrühstück über die gesellige Firmenfeier bis zum großen feierlichen Anlass – Schaumwein sorgt immer für die angemessene Stimmung!

Leben wie Gott in Frankreich: Champagner

Für die ganz großen Anlässe hält METRO spritzigen Champagner bereit. Welches Getränk sich so nennen darf, ist seit 1927 genau geregelt: Nur Schaumwein aus dem Anbaugebiet der Champagne in Nordostfrankreich, das etwa 33.500 Hektar umfasst, wo für Anbau und Herstellung strenge Qualitätskriterien gelten. Gewonnen wird Champagner nahezu ausschließlich aus drei Rebsorten: den Rotweinsorten Pinot Noir und Pinot Meunier sowie der weißen Chardonnay-Traube. Die Mischung dieser Sorten ergibt dann den unverwechselbaren Charakter des jeweiligen Champagners: Besonders begehrte Raritäten sind weiße Champagner, die ausschließlich aus roten Trauben gekeltert werden – die sogenannten „Blancs de Noirs“. Als „Blancs de Blancs“ werden sortenreine, nur aus Chardonnay gewonnene Champagner bezeichnet. Ebenfalls sehr gefragt ist der sogenannte „Prestige Cuvée“, das Spitzenprodukt des jeweiligen Herstellers. Cuvées sind Champagner, die nur aus Weinen der ersten Pressung hergestellt sind.
Champagner

Französischer Crémant

Crémant wird französischer Schaumwein genannt, der zwar außerhalb der Champagne, aber nach demselben Verfahren (zweite Gärung in der Flasche) erzeugt wird. Wie beim Champagner handelt es sich bei Crémant um eine kontrollierte Herkunftsbezeichnung – außerhalb Frankreichs dürfen nur Luxemburg und Belgien den Begriff verwenden. Etwa 50 Millionen Flaschen Crémant werden jährlich abgefüllt, davon mehr als die Hälfte im Elsass. Weitere bekannte Crémants stammen von der Loire, aus Bordeaux, Burgund und dem Jura. Crémants zeichnen sich durch eine sanfte Perlage aus: Die Kohlensäure ist fein und drängt sich nicht in den Vordergrund. Was die Qualität betrifft, reicht Crémant in der Meinung vieler Kenner an den Champagner heran.

Spanischer Cava

Mit weit über 200 Millionen verkaufter Flaschen jährlich ist Spanien nach Frankreich der größte Schaumweinproduzent weltweit. Spanischer Cava ist ein nach der Champagnermethode hergestellter Schaumwein. Auch er unterliegt einer Reihe strenger Qualitätsvorschriften und ist geschützt mit der Bezeichnung Denominación de Origen Cava, die jedoch nicht auf die Herkunft, sondern auf die Qualität verweist. Echter Cava ist außerdem an dem in den Korken gebrannten Stern zu erkennen. 159 Gemeinden in Spanien sind für die Produktion von Cava zugelassen, die Anforderungen sind ähnlich hoch wie bei Champagner. Cava ist weiß oder als Rosé erhältlich: Für weiße Cavas sind sechs, für Rosados zwei Rebsorten zugelassen. Spitzenqualitäten werden Reserva (mindestens 15 Monate gereift) und Gran Reserva (mindestens 30 Monate gereift) genannt. In Duft und Geschmack gelten sie als füllig und aromatisch.

Italienischer Spumante

Zu den bekanntesten italienischen Schaumweinen zählt der Spumante aus der Stadt Asti im Piemont. Asti Spumante, der stets aus der Muskateller-Traube gewonnen wird, zeichnet sich durch seine Süße und seinen geringen Alkoholgehalt von 7 bis 9,5 Prozent aus. Am besten wird er jung und nicht zu kalt serviert. Zusammen mit seinem Grundwein, dem Moscato d’Asti, entfällt auf ihn fast ein Drittel des im Piemont erzeugten Weines. Nicht ganz so bekannt, aber von Kennern hochgeschätzt, ist Spumante aus der Weinbauregion Franciacorta in der Lombardei. Aus den Rebsorten Chardonnay, Pinot Blanc und Pinot Noir wird er ebenfalls im Champagnerverfahren hergestellt. Besonders begehrt sind auch hier die über 30 Monate gereiften Jahrgangs-Spumantes sowie der Trento DOC.

Heimischer Sekt

In Österreich und Deutschland erfreut sich Sekt großer Beliebtheit. Für seine Gärung sind drei Methoden zulässig: die traditionelle Flaschengärung, die Gärung in Tanks sowie das Transvasierverfahren, bei dem die Hefe nicht durch das althergebrachte Rütteln, sondern durch zeitsparendes Filtern entfernt wird. Das künstliche Setzen von Kohlensäure ist verboten. Qualitätsbewusste Sektliebhaber setzen auf den sogenannten „Winzersekt“: Er zeichnet sich dadurch aus, dass nicht – wie bei vielen großen Sektkellereien üblich – der Grundwein im In- oder Ausland eingekauft wird, sondern zu 100% aus dem jeweiligen Weinbaubetrieb stammt. Winzersekte sind meist rebsortenrein, Cuvées kommen kaum vor. Bevorzugte Rebsorten sind Chardonnay, Silvaner, Riesling, Trollinger, Dornfelder sowie Weißburgunder und Spätburgunder. 

Ukrainischer Krimsekt

Eine lange Schaumwein-Tradition hat die Halbinsel Krim im Schwarzen Meer. Schon im Jahr 1900 wurde Krimsekt bei der Weltausstellung in Paris mit dem Grand Prix ausgezeichnet, bis heute überzeugt er viele Kenner. Krimsekt gibt es in Weiß und Rot aus unterschiedlichen Rebsorten, darunter Riesling, Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot. Allerdings ist der Name nicht geschützt – wer seinen Gästen echten Krimsekt servieren möchte, sollte genau auf die Herkunftsangabe am Flaschenetikett achten. Als Hauptstadt des wahren Krimsekts gilt Nowyj Swet.

Italienischer Prosecco – Schaumwein oder Perlwein?

Eine Besonderheit unter den prickelnden Weingetränken bildet der italienische Prosecco: Er kann ein Schaumwein sein, ist aber häufig ein Perlwein. Denn um als Schaumwein zu gelten, muss die Kohlensäure auf natürlichem Wege durch Gärung entstanden sein. Oft aber wird in der Prosecco-Herstellung stillem Wein im Schnellverfahren Kohlensäure unter Druck hinzugefügt. Es handelt sich dann um „frizzante“ – die Perlen sind gröber und verfliegen auch schneller. Prosecco ist übrigens der Name einer alten Rebsorte aus Venetien.
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