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Er ist der Inbegriff von Luxus und höchsten Gaumenfreuden: Kaviar. 
Der Verzehr der Fischeier wird überall auf der Welt zelebriert wie es sonst bei kaum einem anderen Lebensmittel der Fall ist. 
Am gefragtesten ist nach wie vor der Kaviar vom Stör. Die drei wichtigsten Sorten sind benannt nach der Störart, von der sie stammen: 

  • Beluga (meist abgefüllt in Dosen mit blauem Deckel)
  • Ossietra (gelber oder grüner Deckel)
  • Sevruga (roter Deckel)

Der Salzgehalt ist ein weiteres wichtiges Unterscheidungskriterium. Die meisten Kenner schwören auf Malosol (russisch für „wenig Salz“), der weniger als sechs Prozent Salz enthält. 
Salzhaltiger ist der Salz- oder Fasskaviar mit zehn bis zwölf Prozent Salz, der entsprechend länger haltbar ist als der Malosol. 
Nach der Schlachtung des Fischs sind die Fischeier übrigens noch hell und glasig; erst durch das Salzen werden sie dunkel.



Kaviar – wussten Sie, dass…?

  • Kaviar lagern

    Damit die empfindlichen Fischeier nichts von ihrer Qualität einbüßen, sollte man es mit der Lagertemperatur sehr genau nehmen. Zwischen -2 und 0 °C gelten als optimal. In Dosen abgefüllter Kaviar bleibt so gekühlt etwa einen Monat frisch. Angebrochene Dosen müssen innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden.

  • Kaviar servieren

    Für vollendeten Genuss wird Kaviar kühl, aber nicht eiskalt serviert. Das bedeutet, dass er etwa 20 Minuten vorher aus der Kühlung genommen werden sollte. Es ist keineswegs stillos, den Kaviar in der geöffneten Dose auf den Tisch zu stellen. Alternativ kann man ihn in gekühlten Schalen aus Glas oder Porzellan servieren

  • Günstige Alternativen

    Preisgünstigere Alternativen zum echten Kaviar vom Stör bietet Rogen von anderen Fischen. Häufig auf den Tisch kommen Forellenkaviar und Lachskaviar - beide sind dank der Farbe Orange sehr dekorativ. Auch der Rogen des Seehasen wird, schwarz eingefärbt, als Kaviar serviert.

Kulinarische Begleiter

Wer Kaviar genießt, möchte den möglichst unverfälschten Geschmack des Rogens. Deshalb müssen sich die Beilagen geschmacklich im Hintergrund halten. Am häufigsten werden (Weiß-)Brot oder Eierkuchen bzw. Blinis dazu gereicht. Sehr gut geeignet sind auch Kartoffeln in allen möglichen Varianten – beispielsweise Kartoffelpuffer oder Kartoffelauflauf, aber auch eine schlichte Kartoffelsuppe wird mit Kaviar zum luxuriösen Hochgenuss. Auch Ei (vom Huhn oder von der Wachtel) gilt bei vielen Kennern als gute Ergänzung zum Kaviar.

Champagner oder Wodka?

In der westlichen Welt trinken Feinschmecker zum Kaviar vor allem Champagner, in östlichen Ländern (so auch im wichtigsten Erzeugerland Russland) hingegen wird hochwertiger Wodka dazu gereicht. Beide Kombinationen sind exzellent – wer das eine gewohnt ist, sollte das andere unbedingt einmal ausprobieren!