Sie möchten eine METRO Karte?

Hier geht's zur Online Registrierung

Die Japaner lieben Sushi seit über 1000 Jahren: beste Stücke von superfrischem, rohem Fisch mit leicht gesäuertem, kaltem Reis, das Ganze gut gewürzt und raffiniert angerichtet – ein idealer Imbiss zum Lunch, eine leichte, unkomplizierte Vorspeise.

Längst haben die Feinschmecker Sushi auch in Europa zur Lieblingsspeise erklärt und neue Sushi-Rezeptideen entwickelt.



So einfach lässt sich Sushi zubereiten

  • Die richtigen Zutaten

    Sushi gelingt ganz leicht, vorausgesetzt, man hat die richtigen Zutaten: Sushi-Klebreis, Reisessig, Fischfilet in Sushi-Qualität, Gewürze wie Salz und Wasabi, Noriblätter, eine Bastmatte zum Rollen und ein sehr scharfes Messer.

  • Der richtige Reis

    Unverzichtbar für Sushi ist natürlich der Reis. Das Wichtigste ist, dass er klebt. Dafür muss er einen hohen Stärkegehalt haben. Dies ist nur bei Rundkornreis der Fall, Langkornreis funktioniert nicht. Nach dem Kochen wird er mit Reisessig gewürzt.

  • Der richtige Fisch

    Fisch für wirklich gutes Sushi muss ganz frisch und von bester Qualität sein. Wenn Sie Sushi zubereiten wollen, fragen Sie am besten an der METRO Frischfisch-Theke nach Fisch in Sushi- bzw. Sashimi-Qualität.


Die richtige Auswahl macht den Unterschied

Die richtige Auswahl macht den Unterschied

Hauptsache frisch: Der Fisch

Weil Fisch bei Sushi fast immer roh gegessen wird, muss er vor allem ein Kriterium erfüllen: Er muss superfrisch sein. Mit Tiefkühlware zu arbeiten ist möglich; echte Sushi-Meister schwören jedoch auf frischen Fisch.

Praktisch jede Sorte Fisch lässt sich für Sushi verwenden - wählen Sie am besten Ihren Lieblingsfisch oder - wenn Sie experimentieren wollen - eine beliebige, aktuell an der METRO Frischfisch-Theke angebotene Fischsorte.

Zu den beliebtesten Sushi-Fischen zählen Lachs (roh, mariniert oder geräuchert), Thunfisch (nicht zu mager, damit er intensiver schmeckt), Makrele (kräftig im Geschmack), Red Snapper (in Japan einer der begehrtesten Fische überhaupt), Steinbutt (sehr saftig), Heilbutt (je kleiner der Fisch, desto besser schmeckt er), Seebarsch (dank seines festen Fleischs besonders gut zu verarbeiten) und Aal, der allerdings niemals roh, sondern immer gegart (in Japan meist gegrillt) verwendet wird.


Sushi mit Meeresfrüchten

Auch Krusten- und Schalentiere eignen sich fürs Sushi – allerdings nicht roh, sondern gekocht: Krebse, Garnelen, Hummer, Oktopus, unterschiedliche Muschelarten sowie Fischrogen.

Eine Besonderheit ist Surimi: Es wird aus gehacktem, gewürztem, manchmal gefärbtem und dann in unterschiedliche Formen gepressten Fisch hergestellt und häufig als Krebsfleisch-Imitat verwendet.

Surimi ist nicht etwa ein Produkt der modernen Lebensmittelindustrie, sondern hat in Japan eine jahrhundertealte Tradition.

Sushi mit Meeresfrüchten bei METRO

Gemüse und Gewürze: Weitere Zutaten für selbstgemachtes Sushi

Sushi: Gemüse und Gewürze

Welches Gemüse ins Sushi kommt, bleibt dem jeweiligen Rezept und der Fantasie des Kochs überlassen. Gurken, Avocados, Pilze, Rettich oder Möhren sind nur einige Beispiele. Häufig werden auch Ei und Tofu, seltener Obst verwendet.

Echte Sushi-Meister legen besonderen Wert darauf, das Gemüse sehr exakt zu schneiden; viele formen sogar echte Kunstwerke daraus.

Zum Sushi kommt stets eingelegter Ingwer (japanisch: Gari) mit auf den Tisch. Der ist weder Gewürz noch Beilage, sondern wird lediglich zwischen den einzelnen Sushi-Häppchen gegessen, um den Geschmack im Mund zu neutralisieren.

Er lässt sich auch selber herstellen: Frischer Ingwer wird in feine Streifen geschnitten und gesalzen. Wenn das Salz eingezogen ist, wird der Ingwer zusammen mit einer vorher aufgekochten Mischung von gleichen Teilen Reisessig und Rohrzucker in Einmachgläser gefüllt. Luftdicht verschlossen, zieht der Ingwer darin 24 Stunden.

 

Wasabi, eine in Japan wachsende Krenart, ist das traditionelle Gewürz zu Sushi. Klassischerweise arbeitet es der Koch direkt in der richtigen Dosierung in das Sushi ein. Immer häufiger wird Wasabipaste jedoch auch dem Gast serviert, der sich selbst davon bedienen kann. Bei der Menge ist Vorsicht geboten, denn Wasabi ist extrem scharf. Grundsätzlich gilt: Fetter Fisch verträgt etwas mehr Schärfe als magerer.

Sojasauce ist nicht nur bei Sushi, sondern in der gesamten japanischen Küche das Würzmittel Nummer eins. Hier bedient sich der Gast selber. Pure Sojasauce schmeckt sehr intensiv und könnte den Geschmack des Sushis leicht überdecken; deshalb wird meist eine mildere Saucenmischung verwendet.



Fisch in Sashimi-Qualität

Eine ebenfalls beliebte und sehr ästhetische japanische Zubereitungsart für rohen Fisch, die allerdings ganz ohne Reis auskommt, ist Sashimi.

Vom Sushi unterscheidet es sich außerdem in der Art, wie der Fisch geschnitten und angerichtet wird.

Beiden Zubereitungen gemeinsam ist, dass der Fisch ganz frisch sein muss, damit er roh serviert werden kann. Deshalb spricht man auch bei Fisch für Sushi meist von „Sashimi-Qualität“.




Sushi-Fisch in Sashimi-Qualität bei METRO

Das perfekte Sushi-Messer

Das perfekte Sushi-Messer

Wie exakt die Zutaten beim Sushi geschnitten sind, hängt nicht nur von der Übung des Kochs, sondern auch von Art und Qualität des Messers ab.

Die Besonderheit eines Sushi-Messers ist, dass die Klinge nur auf einer Seite scharf ist. Das Schleifen geschieht am besten von Hand mit einem Schleifstein.

Lassen Sie sich zum Kauf eines professionellen Sushi-Messers bei METRO beraten.

Sushi selbstgemacht: Die richtigen Mengen!

Wird Sushi als Hauptspeise serviert, rechnet man pro Person etwa 15 Häppchen.

Das bedeutet eine Reismenge von 150 bis 200 Gramm pro Gast.

Die Menge Fisch richtet sich maßgeblich danach, für welche Art von Sushi sich der Koch entscheidet. In einem Maki ist etwa doppelt so viel Fisch wie in einem Nigiri; hinzu kommen die vegetarischen Varianten.

Als grobe Faustregel kann gelten: Etwas weniger Fisch als Reis – also 100 bis 150 Gramm pro Gast.

Die Menge des Gemüses hängt davon ab, wie viele verschiedene Sorten verwendet werden. Wird Sushi als Vorspeise serviert, so genügen vier bis fünf Häppchen pro Person.

Sushi selbstgemacht

5 goldene Regeln: So isst man Sushi

Sushi: fünf goldene Regeln
  • Auch wenn es sich in westlichen Ländern eingebürgert hat, Sushi mit Stäbchen zu essen: Traditionell japanisch isst man es mit den Fingern.
  • Vom Sushi beißt man nicht ab, sondern steckt ein Stück immer komplett in den Mund.
  • Die beiden typischen Würzungen Wasabi und Sojasauce mischt man nicht miteinander, sondern würzt das Sushi einzeln damit.
  • In die Sojasauce wird nur die Fischseite eines Nigris eingetaucht, nicht der Reis.
  • Um die optimale Reihenfolge einzuhalten, sollte man die verwendeten Fischarten unterscheiden können oder sie erfragen. Es gilt: Erst isst man das Sushi mit fettärmeren, dann mit fetterem Fisch. So steigert sich die Intensität des Geschmacks.

Flüssige Begleiter: Die passenden Getränke

Was die Gäste zum Sushi trinken, bleibt im Wesentlichen ihrem Geschmack überlassen: Eine ganze Reihe flüssiger Begleiter passen zu den delikaten Häppchen.

  • Zum Beispiel grüner Tee: Er hat den Vorteil, dass er den Geschmack zwischen den einzelnen Häppchen zu neutralisieren hilft.
  • Typisch fernöstlich ist der Reiswein Sake (sowohl trocken als auch lieblich), der zimmerwarm oder leicht gekühlt serviert wird.
  • Aber auch in Japan trinkt man gern ein kühles, herbes Bier: Die meisten Sushi-Restaurants haben mehrere einheimische und importierte Sorten im Angebot.
  • Und natürlich müssen auch Weintrinker beim Sushi-Essen nicht auf ihr Lieblingsgetränk verzichten: Zu Sushi mit leichtem, hellem Fisch passt Weißwein, in Verbindung mit kräftigerem Fisch wie Thunfisch darf es durchaus auch ein Rotwein sein.
Sushi: flüssige Begleiter bei METRO

Spirituose meets Sushi

Spirituose meets Sushi bei METRO

Durchaus darf es auch eine Spirituose sein, wobei die unterschiedlichen Fische am Reis (übrigens: Butterfisch gehört in Japan nie dazu) nach verschiedenen Spirituosen verlangen. Ein Wodka wie Ketel One, gerne auch mit etwas Zitrusfrüchten – Yuzu als schwer erhältliche, aber original japanische Variante – veredelt, wäre die universale Begleitung.

Ein balancierter Whisky wie der Johnnie Walker Platinum hingegen wäre ideal zum fettesten Teil des Thunfischs, dem aus dem Bauchlappen stammenden ōtoro, oder Makrelen-Sushi (saba). Kommen die jodigen Noten der Meeralgen, mit denen Maki umhüllt sind, dazu, darf es auch der Talisker Storm sein.


Kleines Sushi-Lexikon

Die Arten, Sushi zuzubereiten, sind vielfältig. Um sich zurechtzufinden, gilt es ein paar japanische Begriffe zu kennen, die das Aussehen und damit die Machart unterschiedlicher Sushi-Sorten unterscheiden. Einige Beispiele:

 

Maki

Uramaki

Gunkanmaki

Sushi Maki bei METRO
Gerolltes Sushi heißt Maki – dünne Rollen Hoso Maki, dicke Rollen Futo Maki. Auf einem Algenblatt wird Reis verteilt und dünn mit Wasabi bestrichen. Dann wird der Reis mit den übrigen Zutaten (höchstens drei verschiedene sollten es sein) belegt, gerollt und in mundgerechte Stücke geschnitten.
Sushi Uramaki bei METRO
Maki andersherum – das sind Uramaki, auch California-Rolls oder Inside-Out-Sushi genannt. Diese Version entstand in den USA, wo sie japanische Auswanderer erfanden. Das Algenblatt ist im Innern der Rolle, der Reis außen.
Sushi Gunkanmaki bei METRO
... ist ein Boden aus Reis, der mit einem Nori-Blatt ummantelt wird und dann belegt werden kann. Diese Zubereitungsmethode eignet sich für Zutaten, die auf Nigri nicht halten oder die so empfindlich sind, dass sie in einem Maki zerquetscht würden – beispielsweise Kaviar.

Temaki

Nigiri

Oshi

Sushi Temaki bei METRO
Eine besonders dekorative Sushi-Variante und ideales Fingerfood ist Temaki: Das Nori-Blatt wird zu einer Tüte aufgerollt und mit unterschiedlichen Zutaten gefüllt.
Sushi Nigiri bei METRO
Nigiri besteht aus einem länglichen, von Hand geformten Klößchen Sushi-Reis, das mit einem Stück Fisch belegt wird.
Sushi Oshi bei METRO
Die vielleicht älteste Form des Sushis ist das Oshi. In einem Holzkästchen werden die Zutaten in eine rechteckige Form gepresst: oben und unten Reis, dazwischen Fisch und Gemüse.

Unsere beliebtesten Sushi-Rezepte

  • Gurkensushi

    Gurkensushi bei METRO

    Sushi einmal anders - der Reisessig wird in knackige Gurkenstücke gebettet und mit Lachskaviar belegt.

  • Maki

    Maki bei METRO

    Für das beliebte gerollte Sushi werden die Zutaten auf einem Algenblatt angerichtet, eingewickelt und in mundgerechte Stücke geschnitten.

  • Oshi

    Sushi mit frischem Fisch und Gemüse - Oshi

    Oshi wird traditionell in einem Holzkästchen zubereitet, das den Häppchen die typische eckige Form verleiht.

  • Süßes Sushi

    Süßes Sushi bei METRO

    Maki mit Früchten sieht appetitlich aus und eignet sich perfekt als Dessert nach einem Sushi-Mahl.

  • Temaki

    Sushi mit frischem Fisch und Gemüse - Temaki

    Für Temaki ordnet man Reis und Gemüse auf einem Nori-Blatt an und rollt dieses dann zu einer Tüte zusammen.


Wie Sushi und Maki gelingen


Süße Maki-Sushi