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Schon die Azteken im heutigen Mexiko züchteten Puten als Nutztiere; mit Christoph Kolumbus kamen die Vögel nach Europa. In österreichischen Küchen hat sich die Pute gleich hinter dem Huhn Platz Nummer zwei unter den beliebtesten Geflügeln erobert.

Ein beliebter Tausendsassa ist die feine Putenbrust. Schnitzel aus der Putenbrust sind in wenigen Minuten fertig gebraten. Aus dem vielseitigen Stück Fleisch lassen sich auch zahlreiche andere Köstlichkeiten zaubern, etwa ein Putengulasch oder ein Geschnetzeltes mit Gemüse und Kräutern - Pute sorgt für Abwechslung auf dem Teller!




Pute - Feine Delikatesse.

Feine Delikatesse

Putenfilets eignen sich besonders für Medaillons, die Brustspitzen für Ragout. Putenbrust (auch kalt) ist außerdem eine beliebte Salatzutat.

Putenbrust

Putenbrust

Als Putenbrust wird üblicherweise das vom Brustbein abgelöste weiße Muskelfleisch ohne Haut angeboten. Sie besteht aus einem großen Muskel und einem anhängenden kleineren Muskel, dem Putenfilet.

Putenfilet bei METRO

Putenfilet

Mitten durch das Putenfilet verläuft eine Sehne, die vor der Zubereitung herausgeschnitten wird.


Truthahn - auf die Größe kommt es an!

Truthahn - auf die Größe kommt es an!

Wenn es ein richtig großer Braten sein soll, dann ist ein Truthahn als größte Art der Hühnervögel genau die richtige Wahl!

Männliche Tiere bringen ein bratfertig frisches Gewicht von zehn bis fünfzehn Kilogramm auf die Waage, weibliche immerhin noch sechs bis acht Kilogramm.

Bereits 500 bis 700 nach Christus wurden die damals noch wild lebenden Truthühner von den Einwohnern Mexikos und der späteren USA domestiziert. Ende des 15. Jahrhunderts brachten spanische Seefahrer das Geflügel nach Europa, wo es zunächst als "Indisches Huhn" ("Indian") bezeichnet wurden, weil die Spanien der Meinung waren, Westindien erreicht zu haben.

  • Einzigartig

Den Truthahn zeichnet unter anderem aus, dass er helles und dunkles Fleisch besitzt - als einzige Geflügelart.



  • Kalorienarm

Das Fleisch ist kalorienarm und leicht verdaulich, weniger fett als das der Gans und proteinreich.

  • Herausfordernd

Der große Truthahn ist eine küchenlogistische Herausforderung, was Kühlschrank- und Backrohr-Kapazität betrifft.

Der Klassiker zu Thanksgiving

In Amerika wird Thanksgiving immer am vierten Donnerstag im November gefeiert. Traditionell kommt zu diesem Festtag ein gefüllter Truthahnbraten ("stuffed turkey") auf den Tisch. Rund 46 Millionen Truthähne werden zu Thanksgiving Jahr für Jahr verspeist, weitere 22 Millionen landen zu Weihnachten im Bratrohr.
Das Erntedankfest erinnert die Amerikaner an die erste Ernte der Einwanderer in Neuengland im Jahr 1621. Abraham Lincoln erklärte Thanksgiving 1863 zum offiziellen Feiertag. In den USA ist Thanksgiving das wichtigste Familienfest im Jahreskreis. Verwandte und Freunde kommen aus allen Landesteilen zum gemeinsamen Festessen zusammen, weshalb auf den Straßen und Flughäfen rund um Thanksgiving viel Verkehr herrscht.

Der Klassiker zu Thanksgiving
Truthahn: Tipps für die Zubereitung

Truthahn: Tipps für die Zubereitung 

Um den großen Vogel perfekt auf den Tisch zu bringen, braucht es einiges an Zeit. Hat man den Braten tiefgefroren gekauft, so muss man das Fleisch zunächst einmal langsam auftauen lassen - und zwar aus hygienischen Gründen nicht bei Zimmertemperatur, sondern im Kühlschrank.
Für die Garzeit im Backrohr gilt als Faustformel: eine Stunde pro Kilogramm Gewicht. Da das Fleisch dazu neigt, auszutrocknen, kann man es mit Speckstreifen belegen und mit Alufolie abdecken, die ca. 45 Minuten vor Ende der Garzeit entfernt wird. Danach die Haut mit Bratfett begießen und das Rohr zum Abschluss noch einmal auf 200°C hochdrehen, dann wird die Truthahnhaut schön knusprig.

Die richtigen Beilagen zum Truthahn

Truthahn wird traditionell zu Thanksgiving oder als Weihnachtsbraten serviert und lässt sich gerne von den typischen Spezialitäten des Spätherbstes begleiten: Maroni, Süßkartoffel, Mais, Äpfel, Birnen, Feigen, Nüsse und Kürbis. Nicht fehlen darf auch die Cranberry Sauce (ersatzweise: Preiselbeerkompott).
Die "Original-Füllung" des Truthahns besteht aus Maisbrot, Zwiebeln, Eiern, Sellerie und Petersilie. Variieren lässt sich das "Stuffing" mit Speck und getrockneten Marillen, Äpfeln, Edelkastanien. Zum Würzen eignen sich Thymian und Rosmarin.
Äpfel, Süßkartoffel und Kürbis können auch bei der Zubereitung authentischer Thanksgiving-Desserts eine Hauptrolle spielen. Klassische Nachspeisen sind zum Beispiel Apple Pie, Pumpkin Pie oder Pecan Pie.   

Die richtigen Beilagen zum Truthahn