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Für die ganz großen Anlässe hält METRO spritzige Champagner bereit.
Apropos: Welches Getränk sich Champagner nennen darf, ist seit 1927 ganz genau geregelt: Das Anbaugebiet in Nordostfrankreich umfasst etwa 33.500 Hektar, für Anbau und Herstellung gelten strenge Qualitätsmaßstäbe. 

Gewonnen wird die Königin der Getränke nahezu ausschließlich aus drei Rebsorten:

  • den Rotweinsorten Pinot Noir
  • und Pinot Meunier
  • sowie der weißen Chardonnaytraube.

Die Mischung dieser Sorten macht den unverwechselbaren Charakter des jeweiligen Champagners aus.

  • Besonders begehrte Raritäten sind weiße Champagner, die ausschließlich aus roten Trauben gekeltert werden – die so genannten Blancs de Noirs.
  • Blancs de Blancs heißen sortenreine, nur aus Chardonnay gewonnene Erzeugnisse.
  • Ebenfalls sehr gefragt: die so genannte „Prestige Cuvée“, das Spitzenprodukt des jeweiligen Herstellers. Cuvées sind Champagner, die nur aus Weinen der ersten Pressung hergestellt sind.

Weitere Champagner Begriffserklärungen sind:
  • Der Begriff „Réserve“ bezeichnet Champagner, der mit älteren Jahrgängen derselben Lage vermischt worden sind, und steht ebenfalls für gehobene Qualität.
  • Die Standardqualität wird mit dem Begriff „Tradition“ bezeichnet.
  • Üblicherweise werden zur Herstellung eines Champagners Grundweine mehrerer Jahrgänge verwendet. Eine Besonderheit ist der Jahrgangs-Champagner, der aus den Weinen eines einzigen, qualitativ außergewöhnlich guten Jahrganges produziert wird.


Champagner perfekt serviert

  • Optimal temperiert

    Die beste Trinktemperatur für Champagner liegt zwischen 6 und 8 °C. Sehr hochwertige Jahrgangschampagner mit ausgeprägter Aromatik dürfen auch ein paar Grad wärmer serviert werden. Kühl ist übrigens nur der Champagner selbst; niemals wird das Glas vorgekühlt! Wenn die erste Runde ausgeschenkt, die Flasche aber noch nicht leer ist, wartet sie bis zum nächsten Einschenken im Champagnerkühler. In den Kühler kommt Eiswasser (50 % Wasser, 50 % Eis).

  • Korrekt eingeschenkt

    Zum Einschenken kann man gut die Vertiefung an der Unterseite der Flasche nutzen, die eigentlich der Stabilisierung des Bodens dient. Man steckt seinen Daumen hinein und legt die restlichen Finger um die Flasche herum. So erwärmt man sie nicht zu stark durch die Handwärme, und auch das Etikett bleibt für den Gast sichtbar.
    Das Glas randvoll zu machen, geht bei Champagner gar nicht. Maximal bis zur Hälfte wird es gefüllt – sonst leidet nicht nur das Bukett, sondern das Getränk erwärmt sich auch viel zu schnell.

  • Passende Gläser

    Ganz entscheidend ist das richtige Glas. Die flache Champagnerschale ist hübsch, hat aber den großen Nachteil, dass die Perlage wegen der großen Öffnung rasch verschwindet. Die weitaus bessere Wahl ist die hohe, schlanke Champagnerflöte. Weniger verbreitet, aber für Kenner das optimale Glas ist die Champagnertulpe – praktisch eine bauchige Flöte.
    Apropos Gläser: Sie müssen selbstverständlich absolut sauber und hundertprozentig frei von Spülmittelresten sein – das nämlich hindert den Champagner am Perlen. 


Bellini und Kir Royal

In der berühmten „Harry’s Bar“ in Venedig wurde der Legende nach der Bellini kreiert. Dafür wird Champagner im Verhältnis 2:1 mit püriertem weißem Pfirsich aromatisiert; nach Geschmack kann man außerdem etwas Zuckersirup hinzufügen. Wer möchte, darf  außerdem ein Stück Pfirsich an das Glas stecken. Ein Kir Royal besteht aus einem Teil Crème de Cassis, der mit neun Teilen Champagner aufgegossen wird.
Bellini bei METRO