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Speziell im Winter sind frische Vitamine und Abwechslung in der Obstschale gefragt. Pfiffige Akzente setzen dabei Zitrusfrüchte, die nicht nur fantastisch schmecken sondern auch zu kulinarischen Experimenten einladen.

Im Sommer erfrischen Zitrusfrüchte mit ihrem aromatischen süß-säuerlichen Geschmack. Ein frisch gepresster Orangensaft ist jederzeit ein willkommener Durstlöscher, Limetten verleihen vielen Speisen und Getränken eine exotische Note.


Orangen

Saftige Vielfalt: Orangen

Unter allen Zitrusfrüchten ist die süße Orange die am häufigsten weltweit angebaute Art. Produziert wird sie in etlichen Ländern innerhalb des „Zitrusgürtels“, der zwischen dem 20. und 40. Breitengrad die Erde umspannt.

Hier findet der bis zu zehn Meter hohe Orangenbaum ideale Bedingungen. So sind aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten frische Orangen das ganze Jahr über verfügbar. Neben Brasilien, den USA und Mittelmeerländern wie Spanien und Portugal gehören auch Indien, China, Südafrika, Ägypten und Israel zu den wichtigen Produzenten der kugelrunden Köstlichkeiten.


Das Geheimnis der Orange

  • Vitaminreich

Orangen enthalten je nach Sorte bis zu 80 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm. Ihr Fruchtfleisch ist in sechs bis zwölf Segmente unterteilt. Bei optimaler Reife ist das Verhältnis zwischen Süße und Säure besonders gut ausgewogen.

  • Farbenfroh

Kalte Nächte lassen die Früchte orange bis rot werden – sind die Nächte warm, bleiben die Orangen äußerlich grün, was aber nichts über ihre Qualität aussagt. Schmackhafte Orangen gibt es daher in Farbvariationen von grün über gelb bis hellrot.
  • Zum Verarbeiten

Um Orangen optimal zu verarbeiten, sollten Köche Wert auf das entsprechend professionelle Equipment legen. Dazu gehören: ein scharfes Filetiermesser, eine Zitruspresse, ein Zestenreißer, eine stabile Reibe.

Aus sonnenverwöhnten Orangengärten nach Österreich

Ihren Ursprung hat die Orange, die vor mehreren Tausend Jahren aus einer Kreuzung von Mandarine und Pampelmuse entstand und seit dem 15. Jahrhundert in Europa bekannt ist, in Südostasien. 

Zu METRO kommen die Früchte heute aus den verschiedensten Ländern, z.B. Spanien, Italien, Marokko oder Südafrika. Die Qualität wird streng kontrolliert und über die gesamte Lieferkette gesichert.

Ist ein Orangenbaum einmal gepflanzt, trägt er ab dem dritten Jahr Früchte. Die Bäume, die 75 bis 100 Jahre alt werden, laufen in Sachen Ernte nach ihrem 20. Lebensjahr erst richtig zur Höchstform auf. Dann liefern sie viele wunderbare Früchte, die reif geerntet werden und dann auch nicht mehr nachreifen. 

Aus sonnenverwöhnten Orangengärten nach Österreich

Große Sortenvielfalt

Weltweit gibt es mehr als 400 Orangensorten. Sie lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen:

Blondorangen

Gewöhnliche bzw. Blondorangen

  • weltweit wichtigste Gruppe von Orangen
  • sehr saftreich
  • mittelgroß, mit feinen Poren auf der Schale
  • vor allem zur Saftgewinnung geeignet, weniger zur Verarbeitung von Stücken oder Scheiben
  • Sorten: z.B. „Valencia“, „Hart’s Tardiff“ oder „Shamouti“

Orangen bei METRO

Navel-Orangen

  • erkennbar am typischen „Nabel“: einer Ausstülpung, die von einer kleinen Tochterfrucht stammt 
  • kernlos, leicht zu schälen
  • dicke Schale, festes Fruchtfleisch
  • aromatisch, süß, aber nicht saftreich
  • geeignet, um sie roh zu essen und zur Verarbeitung von Stücken und Scheiben
  • nicht zum Auspressen geeignet, da dabei der Bitterstoff Limonin aus der weißen Innenhaut der Orangen freigesetzt wird und einen unangenehmen Geschmack erzeugt
  • Sorten: z.B. „Navelina“, „Cara cara“ oder „Washington“

Blutorangen bei METRO

Blutorangen

  • tiefrotes Fruchtfleisch, einige Sorten auch mit roter Schale
  • kräftiger, herber und eher säuerlicher Geschmack
  • ideal zum Kombinieren mit intensiven Aromen, z.B. von Ziegenkäse oder Wild
  • Klima bestimmt die Farbe: in trockenen Gebieten mit großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht bildet sich der Farbstoff Anthocyan, der die Früchte rot färbt
  • ideales Klima z.B. im Mittelmeerraum, unter anderem wachsen Blutorangen auf den Hängen des Vulkans Ätna in Sizilien


Ganz und gar köstlich

Ganz und gar köstlich

In der Küche überzeugen Orangen mit allem, was sie haben: mit schmackhaftem Fruchtfleisch, süßem Saft und aromatischem Abrieb oder feinen Zesten von der Schale. 

Damit zaubern Köche herrliche Obstsalate, Eiskreationen, Sorbets und Desserts, Torten und Gebäck, aber auch viele herzhafte Spezialitäten. Denn Orangen geben Salaten, Fleisch- und Fischgerichten eine exquisite fruchtige Note. 

In Saucen, Suppen, Chutneys und Relishs sind sie die perfekte Ergänzung zu pikanten Aromen. Und beim Frühstück dürfen sie in Marmeladen, zu Topfen und Müsli auf keinen Fall fehlen.

Mit Zesten, den hauchdünnen Streifen aus der äußeren Orangenschale, lassen sich viele Gerichte wunderbar aromatisieren und dekorieren. Die Zesten enthalten wenig Bitterstoffe, aber viele ätherische Öle, die den Speisen den typischen Orangenduft geben. Besonders attraktiv zum Dekorieren sind kandierte Zesten.


Tipp: Orangen filetieren

Crepes Suzette - Zuerst die Ober- und Unterseite der Frucht abschneiden.
Crepes Suzette - Die Schale stückweise von oben nach unten abschneiden.
Crepes Suzette - Der runden Form der Orange folgen.
1. Um der Orange für das Filetieren einen sicheren Stand zu geben, zuerst die Ober- und Unterseite der Frucht abschneiden.
2. Dann mit einem scharfen Messer die Schale stückweise von oben nach unten abschneiden.

3. Dabei mit dem Messer der runden Form der Orange folgen, um möglichst wenig Fruchtfleisch abzuschneiden. Auch die weißen Häute vom Fruchtfleisch entfernen.

 

Crepes Suzette - Die Orange an den Trennhäuten entlang schneiden.
Crepes Suzette - Sodass sich die einzelnen Filets herauslösen lassen.
Crepes Suzette - Mit der Hand den Saft aus den Fruchtresten drücken.
4. Nun die Orange in die Hand nehmen und mit dem Messer an den Trennhäuten entlang schneiden, ...
5. ... sodass sich die einzelnen Filets herauslösen lassen. Dabei die Orange über eine kleine Schüssel halten, die den Saft auffängt. 
6. Zum Schluss noch mit der Hand den Saft aus den Fruchtresten drücken.

Orangen dekorativ verarbeiten: Orangenchips

Eine Orange in dünne Scheiben schneiden
Eine Orange in dünne Scheiben schneiden
Wasser und Zucker im Verhältnis von 1 :1 kurz aufkochen.
Wasser und Zucker im Verhältnis von 1:1 kurz aufkochen. Die Orangenscheiben kurz darin einlegen.
Orangenscheiben auf einem Backblech mit Backpapier auslegen.
Orangenscheiben auf einem Backblech mit Backpapier auslegen.
Im Ofen bei 70 °C etwa drei Stunden Minuten lang trocknen.
Im Ofen bei 70 °C etwa drei Stunden Minuten lang trocknen.

NOCH MEHR ZITRUSFRÜCHTE

Tarocco Orange

Sonnige Gaumenfreude: die Tarocco Orange

Allen voran sei die köstliche Tarocco Orange empfohlen. Die sonnenverwöhnte Frucht aus Sizilien begeistert mit zartem, saftigem Fruchtfleisch und einem Geschmackserlebnis, das zwischen jenem der milden Blondorangen und dem der säuerlichen Blutorangen liegt.

Hübsch anzusehen ist die Tarocco Orange mit ihrem rötlich durchzogenen Fruchtfleisch auch. Pur genossen, erfrischt die Tarocco Orange mit ihrem fruchtigen Aroma. Natürlich kann man sie auch auspressen und den vitaminreichen Saft genießen. Oder man teilt die Tarocco Orange in Filets und bereitet mit Rotkraut, Äpfel und Walnüssen einen delikaten Wintersalat zu. Auch Fenchel und Avocado harmonieren perfekt mit der mild-säuerlichen Aromenvielfalt der Tarocco Orange.


Üppige Schönheit: die Pomelo

Die Pomelo weiß sich effektvoll in Szene zu setzen: Mit einem Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern und einem Gewicht von bis zu einem Kilogramm gehört die Kreuzung zwischen Grapefruit und Pampelmuse zu größten Zitrusfrüchten am Markt. Hübsch anzusehen ist sie auch, denn wegen ihrer Größe wird die Pomelo häufig in ein adrettes Netz verpackt, damit sie den Heimtransport sicher und unbeschadet überstehen kann.

Mit dicker Schale umschließt die Pomelo ihr feines Fruchtfleisch, das sich geschmacklich von der Grapefruit die herbe Säure und von der Pampelmuse die fruchtige Süße geholt hat. Kulinarisch macht die Pomelo pur oder im Fruchtsalat gute Figur, sie lässt sich aber auch Zutat für eine Reihe pikanter Delikatessen verwenden.

Pomelo

Hier sind einige Rezepttipps für die Pomelo: 

  • Thailändischer Pomelo Salat: Pomelo, Gurke, roter Paprika, Frühlingszwiebel und Tofu kleinschneiden und mischen, mit Basilikum und Minze würzen, nach Belieben Erdnüsse dazu geben. Dazu ein Dressing aus Erdnussbutter, Kokosnussöl, Sojasauce und Essig.
  • Europäischer Pomelo Salat: Pomelo mit roten Rüben, Kürbis, Avocado, Walnüssen, veganem Käse und Spinat oder Rucola kombinieren.
  • Pomelo mit Couscous: Zusätzlich zur Pomelo kommen noch Minze, Ingwer und Frühlingszwiebeln ins Couscous.


die Amalfi-Zitrone

Frisch vom Baum: die Amalfi-Zitrone

Sie kommt aus dem sonnigen Süden Italiens und gilt unter Feinschmeckern als exquisiter Geheimtipp: die Amalfi-Zitrone! Bei METRO bekommt man diese begehrte Zitrusfrucht-Spezialität übrigens mit grünem Blatt - frisch vom Baum und direkt von den sonnenverwöhnten Terrassen an der weltberühmten Amalfi-Küste in die Obstabteilung geliefert!

Die Amalfi Zitrone unterscheidet sich deutlich von handelsüblichen Zitronen. Zunächst einmal ist sie deutlich größer und bisweilen originell geformt. Genießbar ist von der Amalfi Zitrone, die in ihrer Heimat Sfusato Amalfitano genannt wird, einfach alles: Von der Schale über die dicke weiße innere Schicht bis zum Fruchtfleisch lässt sie sich komplett verwerten.
Dabei begeistert die Amalfi Zitrone mit ihrem köstlichen Duft und ihrem intensiven Zitronen-Aroma. Weder übermäßige Säure noch Bitterstoffe stören den fantastischen Geschmack.

Als mediterrane Rarität animiert die Amalfi Zitrone zu ausgefallenen kulinarischen Gaumenfreuden. Man kann die übergroße Zitrone zu einer fruchtigen Pasta-Sauce verarbeiten, daraus ein exzellentes Zitronenpesto zubereiten, oder einen eigenen Limoncello damit ansetzen.

Auch zum Verfeinern von Obstsalat, Cocktails, Fisch- und Fleischgerichten eignet sich die Amalfi Zitrone hervorragend. Und überall, wo geriebene Zitronenschale zum Aromatisieren verwendet wird, sorgt die Amalfi Zitrone für außergewöhnliche Gaumenfreuden.

  • Tipp: Greifen Sie zu, wenn Sie frische Amalfi-Zitronen bekommen können, und lassen Sie Ihrer Experimentierfreude beim Kochen freien Lauf!

Intensive Würze: die Limette

Die tiefgrünen, rundlichen Limetten beeindrucken  mit einem intensiv sauren, würzigen Aroma.

In der Küche und an der Cocktailbar spielt die Limette mit ihrer kräftigen Säure eine wichtige Rolle, verleiht sie doch zahlreichen Gerichten und Drinks - man denke nur an Daiquiris, Caipirinhas und Mojitos! - erst den letzten, aufregenden Pfiff.

Die kälteempfindliche Limette gedeiht ausschließlich im tropischen Klima. Angebaut wird sie vorwiegend in ihrer vermutlich ursprünglichen Heimat Malaysia, in Indien, Sri Lanka, Ägypten, Kenia, den USA, Mexiko und Brasilien. 

Limetten bereichern die kreative Küche und laden zum Experimentieren ein: Limetten harmonieren mit Currys und Geschnetzeltem, mit Saucen und Dips wie Guacamole und Sauce Hollandaise, mit Fisch und Meeresfrüchten, mit Salaten, allerlei Mehlspeisen und Desserts mit Topfen und Joghurt, mit Konfitüren und Sorbets. Lassen Sie sich von der Limette und ihrem kräftigen Aroma inspirieren!

Limette

Die besten Rezepte mit Zitrusfrüchten