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Sympathisch: das Bier aus der Braucommune

Braucommune Freistadt

In Freistadt wird nicht nur ein einzigartiges Bier gebraut, auch die Brauerei selbst ist einzigartig: Nämlich in ihrer Rechtsform als „Commune“ – so eine Firma gibt es europaweit sonst nirgendwo!


Brauen als Bürgerrecht

1363 gewährte Herzog Rudolf IV den Bürgern von Freistadt das Privileg, in den eigenen Häusern Bier zu brauen und es dort auch auszuschenken. Als Bürger galt damals aber nur, wer ein Haus innerhalb der Stadtmauern besaß.

Die Besitzer der 149 Innenstadt-Häuser schlossen sich in weiterer Folge zur „Braucommune in Freistadt“ zusammen und errichteten zwischen 1770 und 1780 außerhalb der Stadtmauern ein neues Brauhaus.

Noch heute ist der Anteil an der Brauerei untrennbar mit dem Besitz eines Hauses in der Altstadt verbunden. Die Braucommune ist damit vollkommen unabhängig und nicht verkaufbar.

Freistädter Brauhaus

Das Mühlviertel ist ein Bierviertel

Freistädter Braumeister

Heute ist die Braucommune in Freistadt eine von 42 gewerblichen Brauereien in Oberösterreich und mit 120 Mitarbeitern die größte Brauerei im Mühlviertel. Jährlich werden von Braumeister Johannes Leitner und seinem Team zirka 120.000 Hektoliter Freistädter Bier erzeugt. 

In der neuen Flaschenabfüllanlage können bis zu 22.000 Flaschen pro Stunde mit erfrischenden Bierspezialitäten gefüllt werden.

„Wir leben eine Kultur, die über das Brauen hinausgeht. Als CULTURBrauer pflegen wir die Individualität unserer Produkte, entwickeln laufend Neues und sind mit der Region verwurzelt.“

Johannes Leitner
Braumeister

Reinste Zutaten

Unter Leitung von Braumeister Johannes Leitner und Geschäftsführer Ewald Pöschko werden die charaktervollen, hopfig-anderen Freistädter Biere mit Urgesteinswasser aus dem 80 Meter tiefen, hauseigenen Brunnen zu St. Peter gebraut.

100 Prozent österreichische Zutaten fließen ins Freistädter Bier. Der Hopfen kommt aus kontrolliertem, naturnahem Anbau im Mühlviertel, das Malz aus dem Weinviertel. Die elf Biersorten, die daraus gewonnen werden, begeistern die Bier-Genießer.

Freistädter Hopfen

Ein wichtiges Gütesiegel

Gütesiegel Slow Brewing

2017 wurde die Braucommune Freistadt in die Vereinigung Slow Brewing aufgenommen. International ist diese Institution für ihre konsequenten und strengen Kriterien bekannt.

Im Fokus der Bewertungen stehen der konstant herausragende Geschmack des Bieres, die Qualität der Rohstoffe, die Qualität des Brauprozesses und der Produktion und das hohe Niveau der Unternehmensführung und der Unternehmenskultur.

Die Braucommune Freistadt ist außerdem Mitglied der CulturBrauer, einer Gruppe von acht österreichischen Familien- und Traditionsbrauereien, deren Bestreben es ist, die österreichische Bierkultur zu fördern und die Biervielfalt in Österreich zu beleben.

„Wir sind stolz darauf, Mitglied der Vereinigung Slow Brewing zu sein. Dieses Gütesiegel garantiert unseren Konsumenten konstant höchste Qualität in der gesamten Produktion.“

Johannes Leitner
Braumeister 

Dem Bier auf der Spur

In der Freistädter Bierakademie taucht man in das uralte Wissen aus dem Brauereiwesen ein. Interessierte können ihr eigenes Bier brauen, bei einer Führung die Braucommune kennenlernen oder gar die Ausbildung zum Biersommelier absolvieren.

Hier schmeckt, riecht und und bestaunt man viele Besonderheiten aus der Welt des Biers. Die historischen Gemäuer der traditionsreichen Brauerei beherbergen zum Beispiel den sehenswerten letzten offenen Malzboden Österreichs – ein Besuch bei den Freistädter Bierspezialisten lohnt sich!

 

Freistädter Bierbrauen