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Senf ist Kult! Ausgewählte Zutaten machen die Senfspezialitäten von Lustenauer Senf vom Nebendarsteller zum Haupt-Act.

Senf ist Kult! Ausgewählte Zutaten machen die Senfspezialitäten von Lustenauer Senf vom Nebendarsteller zum Haupt-Act.
Senf rückt immer mehr in den Mittelpunkt des kulinarischen Geschehens, vor allem jener aus dem Vorarlberger Familienbetrieb Lustenauer Senf. Seit mehr als hundert Jahren werden in Lustenau beste Zutaten zu Klassikern und trendigen Spezialitäten verarbeitet!

Uropas guter Riecher

Man schrieb das Jahr 1911, als Richard Bösch, der Urgroßvater der heutigen Geschäftsführer Stefan und Felix Bösch, den Grundstein für ein Unternehmen legte, dessen Erfolg bis heute andauert. Der Senfmüller Bösch rührte Senf nach Rezepturen, von denen die Vorarlberger vom ersten Tag an begeistert waren, und setzte auf „bio“, als dieser Begriff offiziell noch gar nicht erfunden war. Die Lustenauer Manufaktur war dank der hervorragenden Senfkreationen bald zum Geheimtipp geworden.

„Ohne Senf ist die Küchenkultur in Mitteleuropa nicht denkbar."

Felix Bösch
Senf in der Küche

Vater und Söhne

Vater und Söhne
August Bösch nahm 1945 die Zügel in die Hand, baute wieder auf, was im Krieg zerstört worden war. In den 1960er-Jahren stiegen die Söhne Herbert und Reinhard ins Unternehmen ein und brachten den erfrischenden Zeitgeist der swinging Sixties mit. Wie sich Tradition und Moderne miteinander verbinden lassen, darüber haben Väter und Söhne im Hause Bösch oft diskutiert. Gemeinsam bauen sie behutsam und mit viel Feingefühl das Sortiment aus – mit großem Erfolg! Von Wien bis New York führen Feinkostgeschäfte die Senfspezialitäten aus Lustenau. Heute wird das Unternehmen von Stefan, Georg und Felix Bösch (am Bild von links nach rechts zu sehen) geführt.

„Wir geben gerne unseren Senf dazu…“

…schmunzeln die Firmenchefs Stefan und Felix Bösch

Senf in der Küche

Lustenauer Senf erfüllt präzise den Wunsch vieler Konsumenten nach hochwertigen, handgemachten Lebensmitteln. Die große Vielfalt der Senfspezialitäten öffnet die Türen bis in die Spitzengastronomie, wo man den Senf gerne eine kreative Rolle spielen lässt. „Wir produzieren sechs Sorten in zertifizierter Bio-Qualität und unsere Senfe sind allesamt vegane Produkte. Sie schmecken auch sehr gut zu Gemüse, Salaten oder zu Käse“, sagt Felix Bösch.
Senf in der Küche

Klassisch und exotisch

Klassisch und exotisch
Schon der ganz „normale“ Lustenauer Senf, den es in den Varianten „scharf“ und „mild“ gibt, verleiht jeder Grillwurst das gewisse Etwas. Für den großen Bedarf werden die Klassiker in Eimer oder Stehtuben abgefüllt.
„Die beliebteste Sorte ist der klassische Lustenauer Senf scharf pikant, der immer noch nach dem ersten Rezept von Urgroßvater Richard Bösch gemacht wird“, verrät Felix Bösch. Zu „scharf“ und „mild“ gesellen sich beim Tubensenf noch der „Rheintaler Bauernsenf“ und der „Krensenf“. Ein ganz neues Senf-Universum eröffnet sich mit den in edlen Gläsern abgefüllten Senfspezialitäten: Da gibt es Senf mit Birnen und Vorarlberger Subirer Brand, den „Habe die Ehre“-Senf mit Preiselbeeren und Wacholder oder das „Schwarze Gold“ mit Traubenkernöl. Fantastisch zum Käse schmeckt der Feigensenf mit Honig, frisch gepflückter Bärlauch erheitert den Gaumen im Lustenauer Bärlauchsenf.

„Alle Sorten sind von Grund auf eigenständig aufgebaut. Der superscharfe Chilisenf, oder der süße Feigensenf mit Honig oder das kantige, raue Schwarze Gold sind eigenwillige, leckere Exoten.“

Felix Bösch

Inspiration für neue Sorten

Wo holt sich der jüngste Senfmüller seine Ideen her? „Beim Kochen zuhause, auf Reisen, durch Fachzeitschriften und durch Ausprobieren in unserem geheimen Senflabor“, erzählt Felix Bösch. Exklusiv für Lustenauer Senf werden spezielle Saatsorten in Apulien (Süditalien) und im Weinviertel angebaut. Evaluiert und rekultiviert wurden diese Senfsorten in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur Wien und der Technischen Universität München. Lustenauer Senf kommt ohne Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und künstliche Aromen aus. Für die Herstellung bedient man sich des Bordeaux-Verfahrens. Dabei werden weißer und schwarzer Senf zunächst zu grobem Mehl vermahlen und dann mit Wasser, Essig, Wein, Salz, Zucker und Gewürzen zu einer Maische vermengt. Diese Masse wird dann neuerlich gemahlen und schließlich glatt verrührt.
lustenauer_senf_04

Gut für die Gesundheit

Senf macht schwere Speisen leichter verdaulich, weil die ätherischen Öle in den Senfkörnern die Bildung von Magen- und Gallensaft anregen. Glucosinolate im Senföl stimulieren die Leberenzyme zu einer verstärkten Entgiftung. In der Volksmedizin spielt der Senf eine wichtige Rolle: Senfbäder, Senfpflaster, Senfsalben und Mischungen mit Essig oder Lavendelgeist wurden verwendet, um die Durchblutung anzuregen, Entzündungen zu lindern und Krämpfe und Koliken zu behandeln.