Spezialitäten aus österreichischem Fleisch vom Familienbetrieb Windisch

Spezialitäten aus österreichischem Fleisch vom Familienbetrieb Windisch
Exzellente österreichische Qualität, individuelle Produkte und ein persönlicher Service: Das ist das Erfolgsrezept des Familienbetriebs Stefan Windisch GmbH mit Sitz in Wiener Neustadt. Seit 1936 wird hier Fleisch aus österreichischen Qualitätsbetrieben nach hochwertigen Rezepturen zu Wurstspezialitäten verarbeitet, die fantastisch schmecken und höchsten Ansprüchen hinsichtlich der Qualität der Zutaten, der transparenten Herkunft und der gesundheitsbewussten Ernährung gerecht werden.

Der Tradition treu geblieben

30 Jahre ist es her, dass sich Stefan Windisch entschieden hat, in die Fußstapfen seines Großvaters, seines Vaters und seines Onkels zu treten. Zufällig hatte kurz zuvor die HTL für Lebensmitteltechnik in Hollabrunn ihren Betrieb aufgenommen, wo Stefan Windisch im dritten Maturajahrgang viel Interessantes über das Fleischerhandwerk, aber auch über alle hygienischen Aspekte, die Mikrobiologie, die chemischen Zusammenhänge, über Untersuchungsmethoden und die Nährwertkennzeichnung lernte. 

„Ohne dieses Wissen geht es heute gar nicht mehr“, lobt er den damals schon sehr fortschrittlichen Zugang der Schule. Die Maturaarbeit schrieb er zum Thema Sensorik, ein Wissensgebiet, das ihn noch heute bei Verkostungen begleitet.
Der Tradition treu geblieben

Vom Opa gegründet

Vom Opa gegründet

Am 15. März 1936 gründete Stefans Großvater Rudolf Windisch den Betrieb in Wiener Neustadt. Während des zweiten Weltkriegs wurde die Fleischerei an mehreren Standorten ausgebombt. 1952 übersiedelte der Betrieb in die Brodtischgasse 20, mitten in der historischen Innenstadt.

Heute findet man dort den Detailverkauf und die „Küchenwerkstatt“. In den 1960er-Jahren hatte die Familie Windisch die Liegenschaft dahinter angekauft und darauf ein modernes Gebäude für die Produktion und die Büroräume errichtet.

Seit 1994 führt Stefan Windisch den Betrieb, und er tut das mit nie ermüdender Leidenschaft, viel Freude an der Arbeit und ein bisschen Fanatismus.

Anständige Produkte

„Wir sind sehr streng!“, sagt der Firmenchef und meint damit sein Bekenntnis zu rein österreichischer Ware. In seinem Betrieb wird nur Fleisch verarbeitet, das von Tieren stammt, die in Österreich geboren, gemästet und geschlachtet wurden – nach den hier geltenden Gesetzen und Vorschriften.

„Es war bei uns immer schon so, dass Qualität an erster Stelle stand“, sagt Stefan Windisch. „Wir waren nie billig. Der Preiskampf ist nicht unsere Sache!“

Anständige, konventionelle Ware stellt er aus erstklassigen Rohstoffen her. Chemische Hilfsmittel oder so wenig appetitliche Streckmittel wie Schwartenemulsionen sind tabu.

 

„Jeder Konsument freut sich, wenn er liest, dass er etwas Anständiges isst!“

Stefan Windisch
Anständige Produkte

Das dritte AMA-Mitglied!

Das dritte AMA-Mitglied!

1993 wurde das Gütezeichen (ab 1998: AMA-Gütesiegel) der Agrarmarkt Austria (AMA) als Hinweis auf hochwertige, streng kontrollierte Nahrungsmittel ins Leben gerufen. Eine Innovation, die für den Familienbetrieb Windisch genau zur richtigen Zeit kam. Mit rot-weiß-rotem Logo hatte man endlich einen Beweis für die hohe Qualität der eigenen Produkte in der Hand!

Die Firma Windisch trat als drittes österreichisches Unternehmen der AMA bei und ließ von Beginn an die komplette Produktpalette gemäß den Richtlinien des AMA Gütesiegels zertifizieren. Noch heute ist das gesamte Sortiment AMA-geprüft, alle Würstel, die vielen Leberkässorten, die fantastischen Schinkenprodukte, die Stangenwürste, die Dauerwürste, die Rohwürste und Sulzprodukte, die Streichwürste, Blut- und Leberwürste und die Spezialitäten vom Mangalitzaschwein. (Wer mehr wissen will, schaut bei METRO ins Wurst- und Schinkenregal oder auf die Website von Windisch Wurst.

Klein und fein

„Wir sind ein kleiner Betrieb und sehen es nicht als unsere Philosophie, ständig zu wachsen“, sagt Stefan Windisch. Er hat sich darauf spezialisiert, für seine Kunden Produkte herzustellen, „für die sich die Industrie keine Zeit nimmt“. Er hingegen hört genau hin, wenn Köche und Küchenchefs davon sprechen, was sie sich gerne wünschen würden, und nimmt die Ideen mit in die Küchenwerkstatt, wo dann „lässige Dinge“ entstehen, individuelle Produkte, die sich auf Speisekarten hervorragend als Alleinstellungsmerkmale platzieren lassen.

Trüffelblunzn, Lammleberkäse, Lammbratwürstel mit Halloumi, Burger aus Hirschfleisch oder Ganslbratwürste – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um individuelle Produkte aus dem Hause Windisch geht. Bei vielen handelt es sich um Einzelanfertigungen, „limited editions“, maßgeschneidert für den Bedarf der Kunden.

 

Klein und fein

„Wir probieren viele Produktideen aus, auch in Kleinstmengen. Bis man ein Produkt dem Kunden zum Kauf anbieten kann, braucht es meistens ein paar Versuche.“

Stefan Windisch

Frankfurter nach dem Ur-Rezept

Frankfurter nach dem Ur-Rezept

Ein Dachbodenfund mündete vor nicht allzu langer Zeit in eine besonders originelle Kreation. Der Koch und Buchautor Gerd Sievers war in den Besitz eines Rezeptbuches der Altwiener Fleischhauerei Lahner gekommen, das die Ur-Rezeptur für Wiener Frankfurter Würstel enthielt. Als „Erfinder“ dieser traditionsreichen Spezialität gilt nämlich Johann G. Lahner und dessen Originalrezeptur wollten Sievers und Windisch nun so authentisch wie möglich aufleben lassen.

Gearbeitet wurde nur mit einem Wiegemesser, denn einen elektrischen Cutter gab es zu Lahners Zeiten noch nicht. Hinsichtlich des Fettgehaltes, der beim Original Frankfurter Würstel noch bei 40% (!) lag, einigte man sich auf eine schlankere Lösung und das Fleisch für die edle Wurst steuerten das Mangalitzaschwein und das Graurind bei. Selbstverständlich ist das „Alt-Wiener Lahner-Würstel“, das aus dieser Neu-Interpretation des Ur-Rezeptes entstand, frei von Zusatzstoffen.

Original Sacher Würstel aus Wiener Neustadt

Seit 24 Jahren produziert Stefan Windisch die Original Sacher Würstel für das Hotel Sacher in Wien und Salzburg, das Cafe Sacher in Graz und Innsbruck und das Sacher Eck im Outletcenter Parndorf. „Bei vielen Produzenten ist das Sacher-Würstel einfach ein langes Frankfurter“, erklärt Stefan Windisch. Die Sacher Würstel aus dem Hause Windisch, die selbstverständlich bei METRO im Wurstregal liegen, sind auch länger als die typischen Frankfurter, sie enthalten aber zusätzlich mehr Fleisch, weniger Fett und sind anders gewürzt.

Als ganz junger Firmenchef konnte Stefan Windisch das Küchenteam im Hotel Sacher bei einer Verkostung für seine Sacher Würstel begeistern. Seit damals ist das Original Sacher Würstel aus Wiener Neustadt das Aushängeschild in den Sacher-Häusern und Jahr für Jahr eine kulinarische Attraktion für unzählige Wien-Touristen.
 
Original Sacher Würstel aus Wiener Neustadt

„Es kommt darauf an, was man isst“

„Es kommt darauf an, was man isst“

Immer mehr Menschen achten darauf, was auf ihren Teller kommt. Dieser Trend macht auch vor der Gastronomie nicht halt. „Für Gastwirte ist es ein enormer Mehrwert, wenn er dem Gast sagen kann, woher seine Produkte stammen“, ist Stefan Windisch überzeugt. Es komme, sagt er, sehr wohl darauf an, was man isst. Anständig müssen die Zutaten sein, wohldurchdacht die Zusammensetzung, sorgfältig die Verarbeitung. „Die Kunden sind begeistert, es schmeckt ihnen!“, freut sich Stefan Windisch.

Am liebsten ist es ihm, wenn die Gastronomen die Philosophie, die hinter seinen Produkten steckt, zum Gast weitertragen: „Das ist ein echter Mehrwert!“

„Die Gastronomie ist keine einfache Branche. Umso wichtiger ist es, Produkte anzubieten, die nicht jeder hat!“

Stefan Windisch

Dem Tierwohl verpflichtet

Österreichisches Fleisch bezieht die Wurst-Manufaktur von mehreren Schlachthöfen. Einen dieser Lieferanten besuchte Stefan Windisch im Rahmen eines Audits. Und er war begeistert: „Es ist lobenswert, wie lieb man dort mit den Tieren umgeht.“ Obwohl hart und schnell gearbeitet werden muss, sei es im Schlachtbetrieb ruhig und stressfrei zugegangen, und das ist auch ganz wichtig, wie Stefan Windisch betont, weil sich Stress negativ auf die Fleischqualität auswirke.