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Genuss in Orange – die Familie Zehetbauer holt jetzt die reifen Kürbisse und Süßkartoffeln vom Feld

Zehetbauer

„Wir sind“, erzählt Herbert Zehetbauer, „durch METRO zum Speisekürbis gekommen.“ Mit seinen original amerikanischen Halloween-Kürbissen war der neuen Ideen gegenüber stets aufgeschlossene Gemüse-Landwirt im Jahr 2000 von seiner Landwirtschaft in der Nationalparkgemeinde Orth an der Donau zum Großgrünmarkt nach Wien gefahren. Das blieb den Produktscouts von METRO nicht verborgen…


„Was hast denn du da?“

1973 hatte Herbert Zehetbauer im zarten Alter von 17 Jahren den landwirtschaftlichen Betrieb von seinen Eltern übernommen. Gemeinsam mit seiner Frau Helly begann er, sich auf den Anbau von Ölkürbissen zu spezialisieren.

„Wir hatten ein Standl an der Straße, da verkauften wir Ölkürbisse zum Schnitzen“, erinnert sich der Landwirt. So ganz zufrieden war er damit nicht. „Wir brauchen original Halloween Kürbisse“, entschied Herbert Zehetbauer. Er begann zu recherchieren, bestellte Samen, baute die Halloween Kürbisse an. Die Plutzer gediehen prächtig. „Ich habe den Pickup vollgeladen, fuhr damit zum Großmarkt. Da flanieren zwei Herren von METRO vorbei und fragen: Was hast denn du da?!“

Das Zehetbauer Standl

„Das schaut aber gut aus!“

Speisekürbisse, Zierkürbisse und Halloween Kürbisse

Stolz präsentierte der Landwirt seine Speisekürbisse, Zierkürbisse und Halloween Kürbisse. „Das schaut aber gut aus!“, lobten ihn die METRO-Produktscouts. Und für sie stand fest: „Das wollen wir eigentlich auch haben!“

„Wir haben dann ein Gespräch geführt“, erinnert sich Herbert Zehetbauer. „Als sie sagten, sie wollen Kürbisse für METRO in ganz Österreich, bin ich halb in Ohnmacht gefallen!“ Muskat- und Stangenkürbis wünschte man sich bei METRO und Herbert Zehetbauer, der anfangs noch Bedenken hatte, ob diese feinen Speisekürbisse überhaupt rechtzeitig reif werden würden, schaffte es: Zur Freude der METRO Kunden und pünktlich zur gerade einsetzenden Begeisterung der Gastronomie für die vielfältig nutzbare Riesenbeere, begann der leidenschaftliche Landwirt jeden Herbst Speisekürbisse im großen Stil an METRO zu liefern.

„Unsere Produkte sind nicht von der Stange. Wir suchen immer wieder nach neuen Ideen und gehen dabei auch das Risiko hoher Anfangskosten ein.“

Herbert Zehetbauer

Dolce Rosa – die Süßkartoffel aus dem Marchfeld

Dem jugendlichen Tatendrang von Tochter Valentina ist es zu verdanken, dass auf einigen Äckern Platz für ein neues Produkt geschaffen wurde: Mit „Dolce Rosa“ gelang es, die Süßkartoffel mit dem Marchfeld vertraut zu machen.

Valentina Zehetbauer, seit 2012 in fünfter Generation im Familienbetrieb tätig, reagierte damit auf die ständig wachsende Nachfrage der Gastronomie nach dieser kulinarisch so reizvollen Knolle. Die junge Landwirtin und ihr Vater ließen sich auf das Abenteuer „Süßkartoffel“ ein und schafften es tatsächlich, die Feldfrucht, die sonst aufwändig aus den USA oder Südamerika importiert werden muss, auf den eigenen Feldern zu kultivieren. Für die heimische Produktion sprechen vor allem die kurzen Transportwege vom Acker bis zum Kunden sowie der Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und keimhemmende Mittel.

 
Dolce Rosa

Pionierarbeit im Süßkartoffelanbau

Valentina Zehetbauer am Feld

Die in den Tropen heimische Süßkartoffel hat Herbert Zehetbauer schon vor etlichen Jahren interessiert. So um das Jahr 2004 herum experimentierte er mit dem Anbau der wärmeliebenden Feldfrucht, mehr als ein paar dem Krenn ähnliche Wurzen gab der Boden damals aber nicht her. Auf Initiative seiner Tochter Valentina, die den Betrieb einmal übernehmen wird, startete Herbert Zehetbauer 2016 dann einen neuen Anlauf.

„Es war nicht ganz einfach, das Pflanzenmaterial zu organisieren“, berichtet er. Nach langer Suche fand er einen Partner, der die zarten Süßkartoffelpflänzchen vertreibt. Zu Beginn wurden die Pflanzen noch per Hand gesetzt, mittlerweile wurde dieser Arbeitsschritt mechanisiert. Auch bei der Reinigung der geernteten Knollen ist nun eine Maschine unterstützend im Einsatz.

Die Ernte erfolgt hingegen vorwiegend händisch. Aber auch bei diesem Arbeitsschritt streben die Landwirte eine Weiterentwicklung an: „Wir sind immer wieder unterwegs und auf der Suche nach neuen Ideen“, erzählt Herbert Zehetbauer.

„Der Anbau von Süßkartoffeln ist sehr handarbeitsintensiv. Die empfindliche Schale bedarf einer behutsamen Behandlung.“

Herbert Zehetbauer

Die Genießer lieben den Kürbis

Von der Kürbiscremesuppe über das Kürbisrisotto bis zum Kürbiskuchen – die vielen bunten Speisekürbissorten laden geradezu zum kulinarischen Experimentieren ein. Landauf, landab feiern Restaurants im Herbst mit Kürbiswochen die fröhliche Riesenbeere und erstaunlicher Weise ist da immer noch Luft nach oben: „Wir haben jedes Jahr immer noch eine Steigerung im Verkauf!“, freut sich der Kürbis-Produzent Herbert Zehetbauer. Er hatte die geniale Idee, dem küchenfertig geschnittenen Kürbis Rezepte beizulegen, und die Erfahrung zeigt, dass diese Tipps gerne angenommen werden. Sein persönlicher Lieblingskürbis ist die Sorte Butternuss. „Weil dieser Kürbis so leicht zu schälen ist!“, schwärmt Herbert Zehetbauer. Und sein Lieblings-Kürbisgericht? „Das Kürbis-Chili! Ich habe es gerne scharf!“, verrät der Kürbisfreund.

Familie Zehetbauer