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Volksfeststimmung, herzhaftes Essen, kühles Bier und jede Menge Unterhaltung: Dieses Erfolgsrezept des Oktoberfests sorgt nicht nur in München, sondern überall auf der Welt für Furore. So gibt es rund um den Globus und selbstverständlich auch in Städten und Gemeinden Österreichs viele Ableger des Spektakels, bei denen Gaudi und Gemütlichkeit zelebriert werden.



Oktoberfest-Tradition bei METRO

Mehr als 200 Jahre Tradition

Das allererste Oktoberfest stieg 1810 anlässlich der Hochzeit des damaligen Kronprinzen und späteren Königs Ludwig I. von Bayern mit Therese von Sachsen-Hildburghausen. Nach ihr ist auch das Gelände in München benannt, auf dem das Fest bis heute stattfindet: die 42 Hektar große Theresienwiese, im Volksmund kurz „Wiesn“ genannt.

Ursprünglich war das Fest ein Pferderennen. Von Jahr zu Jahr wuchs die Zahl der Attraktionen – und mit ihr die der Besucher. Fahrgeschäfte, Musik und natürlich reichlich Speis’ und Trank – das ist es, was bis heute die Menschen in die bayerische Hauptstadt zieht. Inzwischen zählt das Fest Jahr für Jahr mehr als sechs Millionen Gäste aus aller Welt.


Oktoberfest in München, Wien und weltweit

Gefeiert wird aber nicht nur in München, sondern auch in vielen österreichischen Städten und Gemeinden - überall dort, wo die Menschen die lauen Tage im Herbst gerne dafür nutzen, sich noch einmal im Freien auf Bier und Stelzen, Brezen und Gulasch zu treffen. Schauplatz des „Wiener Wiesn-Festes“ ist der Prater. Um die 150.000 Besucher zählt man seit 2011 jedes Jahr.

Das größte Oktoberfest außerhalb Europas steigt in China in der Stadt Qingdao, wo man sich alljährlich auf bayerische Speisen, jede Menge Bier und ein buntes Unterhaltungsprogramm freut. In den vergangenen Jahren besuchten jeweils rund drei Millionen Gäste das Spektakel.

Die Nummer zwei bildet das Oktoberfest in der Doppelstadt Kitchener-Waterloo in Kanada, bei dem bis zu eine Million Gäste feiern. Die in der ganzen Welt berühmte deutsche „Gemütlichkeit“ steht dann sogar als Fahrtziel auf den Bussen, und die Festparade wird im Fernsehen gezeigt.

Die im 19. Jahrhundert von deutschen Einwanderern gegründete Stadt Blumenau im Osten Brasiliens zählt bei ihrem Oktoberfest rund 600.000 Besucher pro Jahr. Die deutsche Tradition mischt sich hier mit südamerikanischer Lebensfreude. Das seit 31 Jahren gefeierte Fest ist das zweitgrößte des Landes nach dem Karneval in Rio de Janeiro. 

In Cincinnati, Ohio steigt seit 1976 jährlich das „Zinzinnati Oktoberfest“ – so geschrieben in Anlehnung an eine fehlerhafte deutsche Aussprache des Städtenamens. Eine halbe Million Menschen lassen sich das Spektakel, das erstmals von Nachkommen deutscher Auswanderer organisiert wurde, nicht entgehen. Fast genauso viele Besucher verzeichnet das Oktoberfest in Denver, Colorado. Seit 1969 feiert man dort möglichst getreu dem Münchener Original.

Selbst Down Under lässt man es auf bayrische Art krachen. Ob in Melbourne, Sydney oder Brisbane: in praktisch allen großen Städten Australiens stehen Schweinshaxen, Weißwürste, bayerische Trachten, Blasmusik und natürlich viel, viel Bier vom Fass hoch im Kurs. 

Oktoberfest weltweit mit METRO
Oktoberfest weltweit mit METRO

Wussten Sie, dass...

Das Oktoberfest heißt zwar Oktoberfest, wird aber seit 1872 schon im September gefeiert – und zwar des Wetters wegen, das unangenehm kühl und nass werden kann, wenn der Herbst beginnt.

Die Eröffnung ist immer am Samstag nach dem 15. September, das Fest endet am ersten Sonntag im Oktober. Die meisten weltweiten Ableger haben diese Terminierung übernommen und feiern zeitgleich.


Zünftiges Oktoberfest mit METRO

Von zünftig bis edel 

Weiß und blau sind die typischen Oktoberfest-Farben – und die dürfen rund um den gedeckten Tisch natürlich nicht fehlen. Fein gemusterte Stoffe und Schleifenbänder setzen das Thema rustikal und gleichzeitig stilvoll in Szene. Einen sympathisch bäuerlichen Charme vermitteln dicke Holzscheiben, auf denen verschiedene Accessoires drapiert werden können – zum Beispiel hübsche kleine Glasflaschen, die mit Mini-Brezel, Edelweiß-Motiv und weiß-blauen Strohhalmen typische Oktoberfestmotive dezent präsentieren.

Die Brezel ist eines der bekanntesten Oktoberfest-Motive. Hier wird die frisch gebackene Köstlichkeit zum rustikalen Serviettenring. Sieht toll aus und schmeckt!

Zuckersüßes Willkommen: Über Lebkuchenherzen mit Oktoberfest-Motiven und Botschaften wie „O’zapft is“ freut sich jeder Gast.


Deko-Tipps fürs Oktoberfest

Oktoberfest-Deko bei METRO
Oktoberfest-Deko bei METRO
Oktoberfest-Deko bei METRO

Accessoires im weiß-blauen Rautenmuster machen auf den ersten Blick klar, dass rustikale Spezialitäten auf den Teller und ins Glas kommen.

Als Basis dienen Tischdecken oder Tischsets in Weiß-Blau. Besonders gut kommen diese Farben natürlich auf rustikalen Holztischen zur Geltung.

In kleinen Keramikkrügen lassen sich hochprozentige Obstbrände oder auch süßer Senf zur Weißwurst dekorativ servieren. 

Findet sich das Rautenmuster außerdem auf Servietten, Girlanden, Lampions und Wimpeln, lässt sich damit mühelos ein großer Festsaal zum Oktoberfest ausstatten.


Die Checkliste für eine gelungene Veranstaltung


Was braucht man für ein gelungenes Oktoberfest? Damit die Atmosphäre stimmt, haben wir für Sie eine kleine Checkliste für die passenden Accessoires zusammengestellt. 

  • Holztische/ -stühle
  • Bayerische Fahne
  • Weiß-blaueTischdecken und Tischsets
  • Weiß-blaue Servietten
  • Wimpelketten
  • Lampions
  • Bierkrüge
  • Weizenbiergläser
  • Bierfass
  • Holzbrettchen
  • Rustikales Besteck
Noch mehr Checklisten


Tipp: Rezeptideen für die kulinarische Krönung des Oktoberfestes finden Sie weiter unten.

Oktoberfest bei METRO

Weizenbier richtig einschenken

Das Einschenken von Hefeweizen aus der Flasche ist eine Kunst für sich. Denn erstens neigt dieses Bier dazu, sehr stark zu schäumen, und zweitens befindet sich am Boden der Flasche der charakteristische Hefesatz, der mit ins Glas gebracht werden muss.

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Unmittelbar vor dem Einschenken wird das Glas kurz mit sehr kaltem Wasser ausgespült. Das verhindert ein Überschäumen.
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Dann hält man Glas und Flasche so schräg, dass das Bier nahezu waagerecht aus der Flasche ins Glas läuft.
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Vor dem letzten Schluck setzt man ab und schwenkt man die Flasche oder rollt sie, um den Hefesatz zu lösen.
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Dann schüttet man ihn mit einem Schwung ins Glas.


Einweggeschirr fürs Oktoberfest

Pappteller, Kunststoffbecher und Einwegbesteck von METRO haben sich schon bei zahlreichen Festen und Großveranstaltungen bewährt. METRO-Kunden sind immer wieder von der Warenverfügbarkeit, von der großen Auswahl an Einwegprodukten und von den langen Öffnungszeiten beeindruckt.

Pappteller sind in rechteckiger und runder Form und in vielen unterschiedlichen Größen erhältlich. Das Angebot an Getränkebechern reicht vom Schnapsglas bis zum 0,5 Liter-Becher für das große Bier, viele Becher sind in klarer Ausführung, in Weiß oder sogar bunt! Erhältlich ist auch ein großes Sortiment an Thermobechern für warme Getränke.

Beim Einwegbesteck legt METRO viel Wert auf Qualität zu einem vernünftigen Preis. Es macht einen Unterschied, ob eine Plastikgabel elf oder 17 Gramm wiegt - zu leichte Besteckteile brechen schneller. Mit hochwertigem Plastikbesteck lassen sich Schnitzel und Grillkoteletts einwandfrei und komfortabel schneiden. Als ökologische Lösung bieten sich Einwegteller, -suppenschalen und -becher aus gepresstem Palmblatt, Zuckerrohrfasern und Maisstärke an.

Mehr über Einweggeschirr erfahren

Einweggeschirr bei METRO

Für kühle Abende: Partyzelt und Heizstrahler

Heizstrahler bei METRO

Rund um den Termin des Oktoberfestes macht sich häufig schon der Herbst mit Regenwetter und sinkenden Temperaturen bemerkbar. Veranstalter sorgen vor und statten ihr Festgelände mit Partyzelten, Pavillons und Festzelten aus.

Schließlich wollen alle ihre Weißwurst gerne im Trockenen genießen!

Sinnvoll ist es auch, sich bereits über Heizmöglichkeiten Gedanken zu machen. Wenn es abends frisch wird, rückt man gerne näher an den Terrassen-Heizstrahler heran. Beheizte Festzelte sind ein wichtiges Argument für alle Gäste, die nicht gerne frieren.

Pavillons, Partyzelte und Festzelte sind bei METRO erhältlich - informieren Sie sich rechtzeitig auch über Heizstrahler für Ihr Event.

Mehr Informationen zum Thema Gastgarten


Spezialitäten zum Oktoberfest

Obazda - pikanter Käse-Mix

Was machen die Bayern mit überreifen Käseresten? Sie erfinden daraus eine pikante Creme, die sich zum Star in jedem Biergarten mausert. Beim Oktoberfest lassen sich Gäste aus aller Welt das fast unaussprechliche, aber köstliche Schmankerl munden. 

Der Obazda (bayerisch für „Angedrückter“) war im 19. Jahrhundert eine Verlegenheitslösung zur Verwertung von Käseresten. Weichkäse wie Camembert, der so reif war, dass er schon mehr als streng schmeckte, wurde mit Hilfe von Butter und Gewürzen milder und damit wieder genießbar gemacht. 

Neben Camembert und Butter spielt bei der herzhaften Creme vor allem Paprika eine wichtige Rolle. Das Gewürz bringt ordentlich Aroma und Farbe an den pikanten Mix. Kümmel wiederum sorgt für gute Bekömmlichkeit. Zwiebeln, Pfeffer und Salz runden den Obazden ab. 

Einige dünsten die Zwiebeln vorher, denn so ist die Käsecreme länger haltbar und schmeckt noch milder. Ein kräftiger Schuss Weißbier sorgt dann noch für einen zusätzlichen Geschmacks-Kick und macht den Mix angenehm streichfähig.

Der Obazde schmeckt zum Roggenbrot mit Schnittlauch oder Schmalz und auch zur Brezen. Rettichspiralen und Radieschen machen dazu eine gute Figur auf den langen, hölzernen Biertischen. Und mit einem Schluck Weißbier aus dem Maßkrug rutscht das Ganze noch mal so gut durch die Kehle.

TIPP: Auch als Dip zu Spezialitäten vom Grill ist Obazda eine exzellente Beilage. Extracremig wird der Mix mit Frischkäse, Schmand oder Crème fraîche.

Obatzda bei METRO
Obatzda bei METRO
Rettich bei METRO

Rettich bringt die würzige Frische

Zu den erfrischendsten Oktoberfest-Snacks zählt der Rettich. Die schicken Spiralen gehören zum Schärfsten, was das Oktoberfest Genießern zu bieten hat. 

Die Schärfe des weißen Rettichs kitzelt schön am Gaumen, und weil er ordentlich gesalzen ist, macht der saftige Radi gleich wieder Durst auf das nächste Krügel Bier. 
Beim Oktoberfest serviert man den Rettich gern als Raditeller mit Schnittlauchbrot und Radieschen, den kleinen roten Schwestern des Rettichs. Oder er kommt als Teil einer üppigen Kalten Platte gleich in Gesellschaft von anderen Schmankerln wie Brezen, Schmalzbrot, Schinken oder Speck und Obazda daher. 
Dabei ist der Rettich sicher eine der gesündesten und leichtesten Oktoberfest-Spezialitäten. Unter anderem sorgt er für einen echten Vitamin-C-Schub, kurbelt den Stoffwechsel an, hat kein Fett und kaum Kalorien. 

Der Radi weint sich mild

Für den scharfen Geschmack des rübenförmigen Gemüses sind übrigens die in der Wurzel enthaltenen Senföle verantwortlich. Sind sie reichlich vertreten, kann so ein Radi auch schon mal brennend scharf statt nur pikant sein. Einfach so in den Rettich zu beißen, ist deshalb keine gute Idee, denn das treibt auch Hartgesottenen die Tränen in die Augen.

Besser geht es Laune und Geschmacksnerven, wenn Salz ins Spiel kommt. Es würzt den Radi nicht nur, sondern macht ihn vor allem milder, weicher und auch bekömmlicher. Der gesalzene Rettich zieht dann Wasser – er „weint“ und gibt dabei mit der Flüssigkeit auch einiges an Schärfe ab.

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Bis sich die Wurzel kringelt

Besonders häufig wird der Radi roh gegessen – denn beim Garen geht nicht nur die Schärfe, sondern auch viel Aroma verloren.

Je nach Verwendung schneidet man den Rettich in Stifte, Stücke oder hauchdünne Scheiben.

Die gelingen mit dem Messer oder dem Gemüsehobel perfekt. Wer seinen Gästen aber richtig was fürs Auge und das echte Oktoberfest-Feeling gleich mit servieren will, präsentiert den Radi in eleganten Spiralen.

Wenn sich der Rettich kunstvoll auf dem Teller kringelt, ist das deftige Vergnügen eine runde Sache – mit praktischem Nebeneffekt: Die Rettichspirale lässt sich besonders gut salzen.

Tipp: Rettich spiralig schneiden

Aber wie wird aus der festen Wurzel die typische Ziehharmonika? Entweder mit Hilfe spezieller Spiralschneider, bei denen der Rettich fixiert und die Messerklinge gedreht wird – oder mit dem Messer und der richtigen Technik. Und die ist gar nicht so kompliziert.

Und so geht's:

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Zuerst das Gemüse schälen.
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Dann das Grün und die Spitze vom Rettich abschneiden.
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Den Rettich quer in dünne Scheiben schneiden. Dabei nicht ganz, sondern nur zu zwei Dritteln durchschneiden. Auf eine gleichmäßige Schnitttiefe achten!
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Dann denn Rettich wenden, sodass die glatte Seite oben liegt.
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Nochmals dünn bis zu zwei Dritteln einschneiden, aber nun das Messer diagonal ansetzen (ca. 45°). 
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Die Wurzel etwas auseinanderziehen und gründlich salzen, auch zwischen den Scheiben.

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Das Salz mit den Händen andrücken bzw. leicht einreiben.
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Die Rettichspirale einige Zeit „weinen“ lassen, dann ist sie servierfertig.
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Beim Schneiden zwei Kochlöffel an die Seiten des Rettichs legen – so vermeiden Sie, dass das Messer das Gemüse versehentlich ganz durchschneidet.

Wussten Sie, dass...

Schon beim Bau der Pyramiden im alten Ägypten stärkten sich die Arbeiter unter anderem mit Rettich für ihre mühevolle Arbeit. Heute ist er nicht nur in Bayern ein Hit, sondern gerade auch in der asiatischen Küche zu Hause. Hier gibt er vielen Gerichte Schärfe und macht sich auch als Dekoration gut.

Brezel - Geschmack in Bestform

Sie ist das typische Oktoberfest-Gebäck: die Brezel. Man isst sie zu jeder Tages- und Jahreszeit, pur oder mit Butter, Käse oder Schinken, als Beilage oder als Snack zwischendurch. Und natürlich darf sie auch auf dem Oktoberfest nicht fehlen, wo sie sogar im XL-Format daherkommt!

Um die Entstehung der Brezel ranken sich viele Legenden. Die anrührendste schreibt die Erfindung einem zum Tode verurteilten deutschen Bäcker zu: Er durfte unter der Bedingung weiterleben, dass er ein Gebäck erfand, durch das drei Mal die Sonne scheint. 
So schuf er die erste Brezel. Andere sehen als ersten Brezelbäcker einen französischen Mönch, der sich bei der Form an den verschränkten Armen seiner betenden Mitbrüder orientiert haben soll. 

Vor allem in Süddeutschland und Österreich ist das Gebäck verbreitet, das man schon seit mehr als 1000 Jahren kennt und das es in zahlreichen Variationen gibt. Traditionell besteht die Brezel aus Weizenmehl, Malz, Wasser, Hefe und Salz. Wer möchte, kann natürlich auch andere Mehle (zum Beispiel Vollkornmehl) verwenden.

Eine ganz entscheidende Zutat kommt nach dem Formen ins Spiel: Die Brezel wird in drei- bis fünfprozentige Natronlauge getaucht, weshalb man sie auch Laugenbrezel nennt.

Die Lauge sorgt für die charakteristische braune Färbung, die unverwechselbare Konsistenz mit knuspriger Hülle und weichem Kern sowie den typischen Geschmack. Unmittelbar vor dem Backen wird häufig dann noch grobkörniges Salz über die Brezeln gestreut, manche nehmen auch Kümmel, Sesam, Mohn oder Sonnenblumenkerne. 

Brezel bei METRO
Brezel bei METRO

Weisswurst bei METRO

Keine Weißwurst ohne süßen Senf!

Süßer Senf ist der perfekte Begleiter zur traditionellen Weißwurst, einem beliebten Dauerbrenner auf jedem Oktoberfest. Der süße Senf und die Weinwurst gehören so untrennbar zusammen, dass die würzige Paste auch unter dem Namen Weißwurstsenf bekannt ist. Für die Süße sorgen übrigens Zucker, Süßstoffe, Apfelmus oder auch Honig. 

Neben dem besonderen Geschmack ist auch die grobkörnige Konsistenz typisch für den süßen Senf. Als dessen Erfinder gilt der Münchner Johann Conrad Develey. Er kombinierte 1854 erstmals scharfen Dijon-Senf mit karamellisiertem Zucker, Essig und Gewürzen – eine Mischung, die schnell begeisterte Anhänger bis hinein ins bayerische Königshaus fand. 

Süßer Senf gibt auch gegrilltem Lachs und dem saftigen Schweinebraten eine einmalige Note, bringt Schwung in die Senfsauce und bereichert auch den Kartoffelsalat mit süß-scharfem Aroma. 
Wie jeder Senf sollte auch die süße Variante kühl, dunkel und luftdicht verschlossen aufbewahrt werden, damit der Geschmack optimal erhalten bleibt.

Weißwurst: Wussten Sie, dass...?

Die Weißwurst verdankt ihre helle Farbe dem Würzen mit normalem Kochsalz anstelle von Nitritpökelsalz. Gegessen wird die Brühwurst aus Kalbfleisch, Schweinerückenspeck und Gewürzen üblicherweise ohne Darm. Dafür wird die Weißwurst entweder „gezuzelt“ (mit den Zähnen aus dem Darm gezogen) oder auf dem Teller mit Messer und Gabel von ihrer Hülle befreit.

Süßer Senf bei METRO

Süßen Senf selbst zubereiten

Die bayerische Senf-Spezialität lässt sich leicht selbst zubereiten. Wichtig dabei: Lassen Sie den Senf nach dem Abfüllen einige Tage im Kühlschrank ruhen, damit sich die Süße entfaltet und er seinen ganzen Geschmack entwickelt.

Zutaten (für ein Glas):

130 g weiße Senfsamen
50 g braune Senfsamen
75 g Honig
100 g brauner Zucker
150 ml Wasser
200 ml Weißweinesssig
½ TL Salz
1 Prise gemahlene Nelke

Die weißen und braunen Senfkörner gut mörsern. Das Wasser mit Essig, Salz und Zucker aufkochen, Honig und Nelke zugeben und alles mit den Senfkörnern gut vermischen.

Im Mixer solange rühren, bis die Masse zähflüssig wird.

In Gläser abfüllen und einige Tage gut gekühlt ziehen lassen.



Die passenden Desserts fürs Oktoberfest

Die Desserts auf den Oktoberfest-Speisekarten sind genauso heiß begehrt wie die deftigen Spezialitäten. Von üppigen Mehlspeisen bis zur edlen Bayerischen Creme – allein für die süßen Köstlichkeiten lohnt es sich, im Festzelt noch etwas länger zu bleiben.

Der Blick auf die Nachspeisenauswahl zeigt deutlich, dass die traditionelle bayerische Küche ihre Verwandtschaft mit der österreichischen Kochkunst nicht verleugnen kann.

Den historischen familiären Beziehungen der Adelshäuser der Habsburger und der Wittelsbacher ist unter anderem die Vorliebe für köstliche Mehlspeisen zu verdanken. Und so genießt man im bayerischen Festzelt einen Apfel- oder Mohnstrudel, Germknödel mit Mohn und Vanillesauce und natürlich den herrlich lockeren Kaiserschmarrn (benannt nach dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I.).

Den gibt es einfach pur mit Puderzucker, oder er wird süß begleitet von karamellisierten Apfelscheiben oder Walnüssen, von Apfelmus oder Zwetschgenkompott. 

Weil die frischen Zwetschgen gerade Saison haben, darf auch der originale Zwetschgenfleck auf keinen Fall fehlen. Der Blechkuchen mit den länglichen, dicht an dicht gelegten Zwetschgen ist ein Inbegriff des Genießens zum Herbstbeginn. Ein ordentlicher Klecks Schlagobers macht das fruchtige Dessert perfekt.

Oktoberfest-Desserts bei METRO
Oktoberfest-Desserts bei METRO
Oktoberfest-Creme bei METRO

Klassiker der Haute Cuisine: die Bayerische Creme

Und dann ist da ja noch der Dessert-Klassiker, der den Namen des stolzen Freistaats im Süden Deutschlands im Namen trägt: Die Bayerische Creme (Crème Bavaroise) ist ein zentrales Element der Haute Cuisine – und eine Grundlage für viele weitere Creme-Varianten.

So lässt sie sich vielfältig aromatisieren, beispielsweise mit Kaffee, Likör, Orangenschalen oder auch mit Tonkabohnen. Gleichzeitig ist sie aber auch ein eigenständiges Dessert, das vor allem in Kombination mit frischen Früchten wie Beeren, Kirschen oder Aprikosen, Fruchtsaucen oder Kompott sehr elegant daherkommt.

Die Basis der süßen Verführung ist eine englische Creme, für die eine Mischung aus Eigelb, Zucker, Vanille, Milch oder Sahne im Wasserbad angedickt wird.

Dafür werden zunächst Eigelb und Zucker miteinander verrührt, bevor warme Vanillemilch eingerührt wird – langsam und vorsichtig, damit das Ei nicht gerinnt.

Ebenso große Aufmerksamkeit erfordert das anschließende Eindicken der Creme. Im Wasserbad wird sie unter Rühren auf rund 80 °C erhitzt – bis sie so weit angedickt ist, dass sie auf dem Löffel ein Wellenmuster bildet, wenn man daraufbläst („zur Rose abziehen“ heißt der Fachbegriff für diesen Test).


Unsere beliebtesten Rezepte fürs Oktoberfest

  • Brezel backen

    Brezel backen

    Brezel sind beliebte Snacks für zwischendurch und dürfen bei keinem zünftigen Oktoberfest fehlen.

  • Bayrische Creme mit Rum

    Bayrische Creme mit Rum

    Die Bayerische Creme (Crème Bavaroise) ist ein zentrales Element der Haute Cuisine.

  • Steckerlfisch

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    Außen knusprig, innen saftig, über offenem Feuer goldbraun gegrillt.

  • Schweinsstelze

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    Saftiges Fleisch und eine krachende Kruste: So muss eine perfekte Stelze sein.

  • Wiesn Hendl

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    Das knusprige Grillhendl zählt zu den beliebtesten Gerichten bei Zeltfesten.

  • Schmetterlingshühnchen

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    Die größte Kunst am Grillrost ist es, ein ganzes Hühnchen perfekt zu grillen.

  • Currywurst

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    Diese Currywurst-Sauce macht aus jeder Wurst eine besondere Gaumenfreude.

  • Bayerischer Kartoffelsalat

    Bayrischer Kartoffelsalat

    In diesem Rezept zeigt sich der Kartoffelsalat frei von schwerer, fettiger Mayonnaise.


Entdecken Sie die Produktvielfalt für Ihr Oktoberfest!

  • Biere

    Craft Beer bei METRO

    Die METRO Getränkeabteilung hält Biere aller bekannten Brauereien sowie trendige Spezialbiere für Sie bereit.

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  • Huhn

    Stubenküken

    Ob Stubenküken oder Poularde, ob gefüllt, gegrillt oder in der Suppe: Kaum ein Lebensmittel lässt sich so vielseitig einsetzen.

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