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Maki, Sashimi und Yakitori-Spieße

Japans Kochtraditionen werden bei uns häufig nur stark verfremdet wahrgenommen. Dabei gibt es auch abseits von Sushi und Sashimi einiges an Spezialitäten zu entdecken. Und einige davon passen durchaus ins Landgasthaus. Wir zeigen Ihnen auch, wie Sie die richtigen Getränke zur japanischen Küche finden können.



Schnelle Spießchen

Schnelle Spießchen

Im Gegensatz zum kaiserlichen Menü im vordefinierten Kaiseki-Stil – wo rohe, gedämpfte und gegrillte Gänge dabei sein müssen –, kommt etwa die Alltagsküche. Japans, washoku genannt, mit wenig Zutaten und schneller Zubereitung aus.

Typisch für die japanische „Hausfrauen“-Küche sind die Yakitori-Spießchen. Hühnerfleisch aus der Oberkeule und Frühlingszwiebel auf einem Bambusspieß werden etwa für die Negima-Yakitori über Holzkohle gegrillt. Mit süßer Yakitorisauce (bei METRO von Kikkoman erhältlich) bestrichen, ist das ein schnelles, aber vollwertiges Gericht.

Als Begleiter wählt die Nation, die selbst einige Top-Whiskies erzeugt, gerne einen Drink, der die Rauchnoten des Grills unterstützt. Der in ausgekohlten Fässern gereifte schottische Johnnie Walker Double Black wäre hier eine würzige Ergänzung.



Kreative Boxen

Blickt man doch zu Maki und Co. in die so genannten Bento-Boxen, bringt deren vielfältige Füllung auch beim „drink pairing“ eine größere Auswahl mit sich.

Gegrillter Aal (una-jū) braucht eher Süße, wie sie ein Rum im Stil des guatemaltekischen Ron Zacapa 23yrs. mitbringt.

Tofu mit Nudeln in der Suppe hingegen haben in einem würzig-herben Drink, etwa mit Tequila, einen besseren Begleiter. 


Kreative Boxen

Sashimi? Aber dann richtig!

Sashimi? Aber dann richtig!

Und wie ist das jetzt mit Sushi? Der bekannteste Japan-Import lebt im Gegensatz zur landläufigen Meinung aromatisch vor allem vom Reis. Die unterschiedlichen Fische darauf, zu denen in Japan nie der Butterfisch zählt, sind dem Mengenverhältnis nach die „Beilage“.

Will man seine dem Reisessig und Zucker verdankte Würzung nicht überlagern, sind zarte Aromen gefragt. Der hierzulande nicht zu häufig zu findende Sake, aber auch ein Stolichnaya-Wodka gehen in diese Richtung.

Für fettere Beläge wie dem Tunfisch-Bauchlappen ōtoro oder Makrelen (saba) darf es auch wieder Whisky sein. Im Fall von Algen, die etwa Maki umhüllen, sind die jodigen Noten eines Insel-Whiskies wie dem Laphroaig 10 years oder eines Talisker Storm gefragt.


 

Zum rohen Fischgang Sashimi, der immer öfter auch von heimischen Fischen wie der Reinanke oder dem Saibling angeboten wird, sollte auch die Begleitung dezent im Aroma, kalt und erfrischend sein.

Interessant sind etwa Wodkas oder Gins, die kurz mit einem grünen Tee infusioniert werden. Dafür einen Teebeutel maximal zehn Minuten in der Spirituose ziehen lassen und servieren.

Damit servieren Sie eine mindestens so exotisch-überraschende Getränkebegleitung, wie sie das Sashimi selbst darstellt.

Sashimi? Aber dann richtig!

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